Kinder stark machen:

Schlichte Umarmung oft hilfreicher als viele Worte

Leiden Kinder unter Ängsten, hilft ihnen meist körperliche Nähe.

Wenn Kinder unter Ängsten leiden, brauchen sie mehr denn je körperliche Nähe. Foto: @photophonie-Fotolia.com
Wenn Kinder unter Ängsten leiden, brauchen sie mehr denn je körperliche Nähe. Foto: @photophonie-Fotolia.com

„Ein schlichtes In-den-Arm-Nehmen oder die Hand des Kindes zu halten, kann oft hilfreicher sein als Worte“, erklärt Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP). Vor allem kleinere Kinder könnten ihre Gefühle mit ihrem Verstand oft noch nicht erfassen. Auch wenn Eltern viele der oft fantasievollen Ängste als überzogen ansehen, sollten sie diese ernst nehmen. „Problematisch sind Aussagen wie ,Stell dich nicht so an‘.“ Das gebe dem Kind zu verstehen, dass seine Gefühle nicht angemessen seien und Angst am besten unterdrückt werde. Stattdessen sei es wichtig, dem Kind mitzuteilen, dass es sich für die Ängste nicht zu schämen braucht.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung