Achtung, Zeckensaison:

Schon jetzt an die Impfung gegen Zecken denken

Nun ist die beste Zeit, um sich vor Infektionen durch Holzböcke zu schützen. Doch kompletten Schutz gibt es nicht.

Achtung vor Zecken. Die kleinen Tiere können schwere Krankheiten auslösen. Eine Impfung kann helfen.
Frank Rumpenhorst Achtung vor Zecken. Die kleinen Tiere können schwere Krankheiten auslösen. Eine Impfung kann helfen.

Sobald es im Frühjahr wärmer wird, beginnt die Zeckensaison. Gegen die von ihnen übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kann man sich impfen lassen. Wer in gefährdete Gebiete reist oder dort wohnt, sollte das auch tun, rät die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut. „Die macht man am besten bald, im Februar oder März“, empfiehlt Professor Thomas Löscher von der Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin an der LMU München und Mitglied im Berufsverband Deutscher Internisten.

Zu den Risikogebieten in Deutschland gehören vor allem Bayern und Baden-Württemberg sowie der Südosten Thüringens und Südhessen. Über das Risiko im Ausland sollten Reisende sich bei Tropeninstituten, Gesundheitsämtern oder auch beim Auswärtigen Amt informieren. Die FSME-Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen. Ein Schutz besteht frühestens nach der zweiten Impfung, die in der Regel nach einem bis drei Monaten erfolgt, erklärt Löscher. Danach muss die FSME-Impfung alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden.

Eine weitere von Zecken übertragene Erkrankung ist Borreliose. Anders als gegen FSME gibt es keine Impfung, und sie ist in Deutschland nicht auf bestimmte Risikogebiete begrenzt.

Um sich zu schützen, sollte man Zeckenstiche möglichst vermeiden. Kommt es zum Biss, ist das Infektionsrisiko umso geringer, je schneller eine Zecke entfernt wird.

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