Winterwetter:

Von Haut- bis Handypflege: Tipps für kalte Tage

Eisige Kälte hat große Teile von Deutschland im Griff. Was gibt es bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt zu beachten?

Damit der Gummi nicht am Blech anfriert, brauchen auch die Türdichtungen von Autos regelmäßig Pflege.
Klaus-Dietmar Gabbert Damit der Gummi nicht am Blech anfriert, brauchen auch die Türdichtungen von Autos regelmäßig Pflege.

 Der Winter legt so richtig los. Wie kommen Autofahrer gut durch die kalten Tage? Was müssen Hundebesitzer beachten? Und wie reagieren Eltern von kleinen Kindern richtig?

Auto: Zu viel Nässe im Auto kann für Dunst und Eis auf der Innenseite der Frontscheibe sorgen, erklärt der ADAC. Der Autoclub gibt Tipps, um das Auto trockenzulegen. Heiße Luft nimmt Feuchtigkeit besser auf. Heizung aufdrehen und das Gebläse voll auf die Scheiben richten. Wer es aushält, macht auch noch die Seitenfenster auf. Dann kann feuchte Luft entweichen. Ein weiterer wichtiger Tipp: Feuchtigkeit gar nicht erst ins Auto bringen. Nach Möglichkeit klopft man sich den Schnee so gut wie möglich vorher ab. Feuchte Fußmatten sollte man nach der Fahrt idealerweise aus dem Auto nehmen und an einer anderen Stelle trocknen. Dichtungen prüfen und pflegen: Man sollte sie hin und wieder prüfen. Mit Glyzerin, Silikon oder Hirschtalg lässt sich verhindern, dass das Gummi am Blech anfriert, erklärt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

Smartphone und Co.: Die Kälte macht vor allem dem Akku zu schaffen. Er entlädt sich bei niedrigen Temperaturen schneller und lädt langsamer. Smartphones gehören deswegen in eine warme Tasche und sollten nicht zu lang im Freien benutzt werden. Per Headset - am besten mit Kabel, da bei drahtlosen Headsets ja auch der Akku leidet - kann auch bei Kälte telefoniert werden. Neben dem Akku ist vor allem das Display kälteanfällig. "LCD-Displays reagieren bei Kälte träge, so dass der Touch-Screen weniger bis gar nicht funktioniert", sagt Michael Eck vom Tüv Nord. Der Grund: Die Flüssigkristalle im Display frieren regelrecht ein. Normalerweise verschwinden die Fehler bei Zimmertemperatur wieder, manche Defekte bleiben aber dauerhaft.

Haut und Haare: Die kalte Luft und fehlende Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen machen der Haut und den Haaren zu schaffen. So entzieht die Kälte den Haaren Fett, erklärt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA). Deshalb sollten die Haare im Winter nicht zu häufig gewaschen werden. Außerdem ist ein mildes, rückfettendes Shampoo empfehlenswert. Apropos nicht zu häufig waschen: Heiße Duschen sind momentan ohnehin nicht empfehlenswert. Denn sie greifen den natürlichen Schutzfilm der Haut zusätzlich an, erläutert die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF). Wichtig sei, die Haut mit Cremes zu pflegen. Dafür eignen sich in der Regel solche mit hohem Fettanteil, weil die Talgdrüsen bei kalter und trockener Luft weniger Fett produzieren und sich der natürliche Fettfilm verringert.

 

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