Neue Teile fürs Sperrwerk:

Kapitän Hans-Jürgen Wolf hat es einfach drauf

Ein 80 Meter langes Schiff und sein Kapitän machen Halt in Greifswald-Wieck. Was hat es damit auf sich?

Kapitän Hans-Jürgen Wolf auf der Brücke seines Schiffes. Foto: Geert Maciejewski
Geert Maciejewski Kapitän Hans-Jürgen Wolf auf der Brücke seines Schiffes. Foto: Geert Maciejewski

Mit der "MS Altmark" brachte jetzt Kapitän Hans-Jürgen Wolf Stahlteile von Boizenburg in den Ladebower Hafen. Eine ganze Woche dauerte die Tour, die bereits in Magdeburg begann. Dort, an der der Elbe, ist der Seebär zu Hause. Auf die Tour in den Norden hatte sich der 57-Jährige besonders gefreut. Vor zehn Jahren ist er mit seinem Binnenschiff das letzte Mal in Greifswald vor Anker gegangen. "Es sollten viel öfter Transporte von Straße und Schiene auf den Wasserweg verlegt werden", wünscht sich der Schiffsführer. Für den Transport von zwölf Revisionsverschlüssen für den Sperrwerksbau in Greifswald-Wieck waren er und sein Schiff nun gefragt. Die „MS Altmark“ ist nämlich 80 Meter lang. Der Laderaum ist etwa 3,50 Meter tief. Große, schwere Teile für Baustellen zu transportieren, ist für den Kapitän und sein Schiff also gar kein Problem.