Bluttat in Vorpommern:

Mann ersticht Ex-Freundin und versucht zu fliehen

Schon wieder eine furchtbare Bluttat in Vorpommern: Ein 36-jähriger Greifswalder hat seine Freundin erstochen. Die Tat meldete er selbst bei der Polizei, versuchte dann aber noch zu fliehen - ohne Erfolg.

Die Bluttat ereignete sich nach Nordkurier-Informationen im Puschkinring.
Gabriel Kords Die Bluttat ereignete sich nach Nordkurier-Informationen im Puschkinring.

Die Tat ereignete sich nach Nordkurier-Informationen im Stadtteil Schönwalde II. Der 36-jährige Tatverdächtige meldete sich am Samstagmorgen selbst beim Notruf der Polizei und gab an, seine 33-jährige Freundin im Streit erstochen zu haben. Als die Einsatzkräfte in der Wohnung des Opfers eintrafen, hatte sich der Mann allerdings aus dem Staub gemacht.

Der Polizei gelang es aber, den Flüchtenden durch eine sofort eingeleitete Großfahndung wenig später auf der A20 ausfindig zu machen. Dort kam es zu einer regelrechten Verfolgungsjagd, die aber ohne weitere Unfälle damit endete, dass die Polizei den Mann zwischen Grimmen und Tribsees stellen konnte. Wegen dringenden Tatverdachts nahmen die Beamten den Mann fest, am Abend erließ der Haftrichter einen Haftbefehl. Zum Tathergang und zu den weiteren Ermittlungen wollte die Polizei am Sonntag keine Angaben machen.

Nach Nordkurier-Informationen soll es sich bei dem Tatverdächtigen um den Greifswalder Andy W. handeln. Er ist vorbestraft und soll in Greifswald bereits häufiger wegen Schlägereien und krummen Geschäften in Erscheinung getreten sein. In den vergangenen Jahren soll es dann aber ruhiger um ihn geworden sein, wohl auch, weil er bis vor Kurzem im Gefängnis saß. Bei dem Opfer handelt es sich nach Nordkurier-Informationen um seine Ex-Freundin Stefanie G., zu deren Wohnung Andy W. noch einen Schlüssel gehabt haben soll und die er in den vergangenen Wochen angeblich mehrfach bedrohte. Stefanie G. hinterlässt ein Kind.

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