Gas-Alarm:

Rohrdiebe lösen Großeinsatz aus

Das hätte auch in einer Katastrophe enden können: Nachdem Metalldiebe in einem Wohnhaus in Görmin bei Greifswald ihr Unwesen getrieben hatten, strömte dort Gas aus. Es bestand Explosionsgefahr.

Ein vermutlicher Diebstahl von Rohren in einem Wohnhaus in Görmin hat zahlreiche Rettungskräfte und die Polizei beschäftigt.
© Tilo Wallrodt Ein vermutlicher Diebstahl von Rohren in einem Wohnhaus in Görmin hat zahlreiche Rettungskräfte und die Polizei beschäftigt.

Großalarm in Görmin: In der Nacht zum Mittwoch haben Rohrdiebe Rettungskräfte und Polizei in Atem gehalten.

Am Nachmittag war Anwohnern ein starker Gasgeruch aufgefallen, der aus einem Wohnhaus austrat. Dort hatten Diebe offenbar Gasleitungen abmontiert. Es bestand zeitweise höchste Explosionsgefahr. Passiert ist jedoch zum Glück nichts.

Nachdem Feuerwehrmänner das Gebäude bereits gelüftet hatten, stellten die ermittelnden Kripo-Beamten immer noch starken Gasgeruch fest. Sie klagen zudem über Unwohlsein. Die umliegenden Feuerwehren rückten aus, auch der Katastrophenschutz des Landkreises war vor Ort. Spezialisten nahmen Messungen vor und konnten tatsächlich Gas nachweisen.

Erst nach weiterem Lüften und der Abdichtung des Lecks gaben die Einsatzkräfte Entwarnung. Auch das Messgerät schlug nicht mehr aus.

Bei Die Kripo-Beamten dokumentierten mit Diktiergerät und Fotoapparat eventuelle Spuren. Sie untersuchten das Außengelände, die Türen und Fenster sowie das Innere des Gebäudes. Die Ermittlungen dauern an.

Die Ortsdurchfahrt war für mehrere Stunden gesperrt.
 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung