Impressionen aus der Vergangenheit:

So schön war der Caspar-David-Friedrich-Tag

War das ein gelungener Blick in die Vergangenheit Caspar David Friedrichs. Er kam sogar höchstpersönlich vorbei.

In wunderschönen historischen Kostümen präsentierte sich der Tanzclub Greifswald vor dem Pommerschen Landesmuseum. Foto: Geert Machiejewski
Geert Maciejewski In wunderschönen historischen Kostümen präsentierte sich der Tanzclub Greifswald vor dem Pommerschen Landesmuseum.

Mit 1200 Gästen beim Caspar-David-Friedrich-Tag waren die Veranstalter sehr zufrieden. „Wir haben unser Ziel erreicht, nämlich eine breite Öffentlichkeit mit dem Friedrich-Thema zu begeistern“, freut sich Anja Mirasch. Die Mitarbeiterin der Abteilung Wirtschaft und Tourismus bei der Stadt Greifswald ist also ganz optimistisch, dass im nächsten Jahr der 240. Friedrich-Geburtstag auch ein Besuchermagnet werden kann. Während der Künstler Enrico Pense am frühen Sonnabendnachmittag schon seine Farben sortierte, um das Caspar-David-Friedrich-Bild „Die Wiesen bei Greifswald“ auf drei Wände zu bringen, schritt der Maler Friedrich mit seiner Gattin am Arm über den Greifswalder Marktplatz. Die Hingucker waren ihm sicher. Mario Wittkopf, vom Stadtmarketingverein, war für die Aktion in die Rolle des Caspar David Friedrich geschlüpft. Das historische Kostüm passte allerdings nicht nur ihm wie angegossen. Auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, wie Frances Riechert und David Heilig von der Greifswald-Information, gaben ein sehr schönes Bild ab. Sie hatten gleich zu Beginn des Aktionstages alle Hände voll zu tun, nämlich mit dem Verkauf der Eintrittskarten und dem dazu gehörigen Armband, mit dem den Gästen dann an allen Stationen in der Stadt die Tür offen stand. Auf dem Vorplatz des Pommerschen Landesmuseums tummelten sich Groß und Klein, im Lichthof des Museum wurde musiziert und gemalt. Ebenso im Gebäude und auf dem Hof des Sozio-kulturellen Zentrums St. Spiritus. Dort präsentierte unter anderem die Greifswalder Grafikerin Bärbel Steinberg Plakate, die sie für das Wolgaster Museum, speziell zum Thema Philipp Otto Runge, einem Wegbegleiter von Caspar David Friedrich, gestaltet hat. Mit dabei war die Museumsleiterin Barbara Roggow, die den Besuchern die Farbenlehre nach Runge erklärte. Alles in allem war der Caspar-David-Friedrich-Tag eine bunte Aktion, bei der viel geschaut, gehört, gestaltet und nicht zu vergessen gelernt werden konnte.

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