Bildungsstreik:

Studenten fordern mehr Geld für die Unis

"Bildung ist keine Ware", "Ohne Bildung werd' ich Terrorist" und "Gegen Bildungs-Klau": Die Greifswalder Studenten haben am Rande des Merkel-Besuchs deutlich gemacht, was sie vom Land wollen.

Studenten demonstrieren am Rande des Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) in Greifswald für eine bessere Finanzausstattung der Hochschulen und Universitäten.
Jens Büttner Studenten demonstrieren am Rande des Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) in Greifswald für eine bessere Finanzausstattung der Hochschulen und Universitäten.

Mehrere hundert Studenten aus Mecklenburg-Vorpommern haben das Land aufgefordert, die Hochschulen finanziell besser auszustatten. Die Bildungslandschaft sei nicht solide finanziert, sagte der Sprecher der Landeskonferenz, Martin Warning, am Montag in Greifswald. Allein für den Doppelhaushalt 2014/2015 betrage die Unterfinanzierung der Hochschulen rund 40 Millionen Euro.

Mit Transparenten wie „Bildung ist keine Ware“ oder „Bildung ist Zukunft“ forderten sie Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) auf, die rund 29 Millionen Euro freiwerdenden Bafög-Mittel zusätzlich in die Bildung fließen zu lassen - davon 20 Millionen an Hochschulen und neun Millionen an die Schulen.

Die Greifswalder Studierenden wollten am Nachmittag in einem „Hilferuf“ Kanzlerin Angela Merkel (CDU) um Unterstützung bitten. Als Bundestagsabgeordnete besucht sie in ihrem Wahlkreis die Universität Greifswald und will neben der Uni-Leitung auch mit Studierenden sprechen. Zudem ist ein Stadtrundgang geplant.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung