Mahnwache vor SPD-Regionalbüro:

Studentenprotest bei Sellering

Der Protest geht weiter: Rund 20 Studenten sagten gestern erneut deutlich "Nein" zu den Hochschulsparplänen der Landesregierung.

Trotz Regens: Die Greifswalder Studenten protestierten gestern vor dem SPD-Büro
Ulrike Rosenstädt Trotz Regens: Die Greifswalder Studenten protestierten gestern vor dem SPD-Büro

Der Ort war ganz bewusst gewählt: Vor dem Regionalbüro von Ministerpräsidenten Erwin Sellering versammelten sich gestern rund 20 Greifswalder Studenten zu einer Mahnwache. Ihr Kampf gegen die Hochschulsparpolitik der Landesregierung, gegen den Stellenabbau an ihrer Universität, geht damit weiter. "Die Mahnwache soll verdeutlichen, dass die Landesregierung die Probleme bisher größtenteils nicht erkannt hat", sagte Magadalene Majeed, stellvertretende Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Der AStA hatte zu der Aktion aufgerufen und kündigte an, dass bis zur Landtagssitzung im Dezember noch weitere Proteste folgen werden. 

Die geplanten Kürzungen wollen die Studenten auf keinen Fall hinnehmen: "Die Landesregierung, die zuständigen Minister und natürlich auch der Ministerpräsident müssen sich entscheiden, ob sie die Rolle des Henkers oder des Retters übernehmen wollen", hieß es bei der Demo. Gestern blieben die Studenten im wahrsten Sinne des Wortes im strömenden Regen stehen. Dem Protest schlossen sich zwar einige Bürger an, doch aus der "SPD Regional Geschäftsstelle Vorpommern" kam keine Reaktion.

Hinweis: Das Fleischervorstadt-Blog hat uns auf einen offensichtlichen Tippfehler in diesem Artikel aufmerksam gemacht. In der ursprünglichen Version hieß es irrtümlich, an der Demonstration hätten 200 Studierende teilgenommen. Tatsächlich waren es aber nur 20. Der Artikel wurde entsprechend korrigiert.

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