Heikle Übung:

Wenn es im Bakterien-Labor brennt

Gänsehaut-Übung am Friedrich-Loeffler-Institut in Greifswald. Dort wird auch mit Bakterien geforscht. Was, wenn es dort brennt?

Für die Einsatzübung rückte die Feuerwehr mit speziellem Gerät und mehreren Fahrzeugen an.
Maximilian Tabaczynski Für die Einsatzübung rückte die Feuerwehr mit speziellem Gerät und mehreren Fahrzeugen an.

Am frühen Dienstag Nachmittag wurde es in der Greifswalder Innenstadt plötzlich laut, mehrere Minuten war nur das Martinshorn der Einsatzfahrzeuge der Greifswalder Berufsfeuerwehr zu hören. Und diese sorgten bei vielen Greifswaldern für fragende Blicke. Bei dem Einsatz handelte es sich zwar nur um eine Übung der Feuerwehr, aber eine der ganz speziellen Art.

Nach der Alamierung der Feuerwehr durch einen Brandmelder rückte die Greifswalder Feuerwehr mit mehren Einsatzfahrzeugen und diversem Spezialgerät zum gemeldetne Einsatzort, dem Friedrich-Loeffler-Institut für Mikrobiologie, aus. Geprobt wurde ein Einsatz in einem eher schwierigen Einsatzumfeld. Denn bei dem Loeffler-Institut in der Martin-Luther-Straße südlich des Domes handelt es sich um ein Labor, in dem auch mit Bakterien geforscht wird. Daher baute die Feuerwehr standardmäßig auch ein Zelt für eine mögliche schnelle Desinfektion auf. Das Zelt ist routinemäßig bei allen Einsätzen vor Ort, wenn eine mögliche Kontamination mit Gefährlichen Stoffen wie beispielweise mit Chemikalien, aber auch mit Bakterien zu erwarten ist, berichtet eine Feuerwehrsprecher. Innerhalb weniger Minuten war das Zelt einsatzbereit.

In Folge des Einsatzes wurde die südliche Martin-Luther-Straße für Verkehr und Passanten gesperrt. Dutzende Schaulustige, insbesondere viele Schüler, beobachteten den Einsatz mit Neugierde.