Kurioser Unfall:

Wie ist das Auto bloß im Ryckgraben gelandet?

Da hat jemand das Wort Wasserstraße wohl eindeutig falsch verstanden: Ein Auto stand am Montagmorgen plötzlich im Greifswalder Ryckgraben.

Mir einem Kran zogen die Kameraden das Fahrzeug vorsichtig aus dem Wasser.
Anne-Marie Maaß Mir einem Kran zogen die Kameraden das Fahrzeug vorsichtig aus dem Wasser.

Solch einen Einsatz hatten die Männer der Greifswalder Feuerwehr am Ryckgraben in Greifwald bislang auch noch nicht gehabt: In dem knapp brusttiefen Gewässer stand am Montagmorgen plötzlich ein Kleinwagen mit Rostocker Kennzeichen. Nur noch das obere Drittel des Fahrzeuges ragte aus dem Wasser heraus. Die Scheibe auf der Fahrerseite war geöffnet, sogar die Scheinwerfer leuchteten noch unter Wasser. Vom Zündschlüssel oder dem Fahrer war jedoch weit und breit keine Spur zu finden, als die Polizei beim Fahrzeug eintraf.

Ob der Wagen vom Parkplatz am Hansering über das abschüssige Gelände von alleine ins Gewässer rollte oder sich der Fahrer noch im Wagen befand, als sein Auto im Wasser landete, und sich anschließend durch das Fenster rettete, blieb somit unklar.

Feuerwehr hob den Wagen aus dem Graben

Noch ermitteln die Beamten zum Unfallhergang. Sie versuchte am Montag zunächst erfolglos, den Halter des Fahrzeuges zu ermitteln und ihn über den Vorfall mit seinem Fahrzeug zu informieren. Mit seiner Hilfe hoffen die Beamten dann natürlich auch herauszubekommen, wie das Fahrzeug überhaupt in den Ryckgraben gelangen konnte.

Die Männer der Greifswalder Feuerwehr machten sich noch am Montag daran, das Auto wieder aus dem Wasser zu bergen. Kein leichtes Unterfangen, weiß auch Schichtführer Bernd Grabowski. Doch bereits nach rund einer halben Stunde war der Hyundai aus dem Ryckgraben gehoben. 

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