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Handball: SV Lok bleibt Verbandsligist

VonUdo AugustinatMit dem 32:30-Erfolg in Hennigsdorf sind die Templiner Männer ihrer Sorgen ledig und dürfen für ihre zweites Jahr in der Staffel Nord ...

„Leute, da geht's lang“, scheint Stefan Jähnke sagen zu wollen. Auf jeden Fall wusste er, wo es langgehen muss. Er führte Lok Templin mit seinen zehn Treffern gegen Motor Hennigsdorf zum Sieg und zum Verbleib in der Verbandsliga.  FOTO: C. Voigt

VonUdo Augustinat

Mit dem 32:30-Erfolg in Hennigsdorf sind die Templiner Männer ihrer Sorgen ledig und dürfen für ihre zweites Jahr in der Staffel Nord planen.

Templin.Im Duell der Aufsteiger zwischen Lok Templin und Motor Hennigsdorf gab es in der Hinserie ein 28:28. Nun musste in der Rückrunde in Hennigsdorf für die Templiner mindestens ein weiteres Remis her, um den Klassenerhalt vorzeitig zu schaffen, weil man an den letzten beiden Spieltagen der Liga bei den beiden Spitzenteams spielt. Dies sollte mit einer stabilen Abwehr und größerer Chancenverwertung erreicht werden.
Der SV Lok hatte den besseren Start in das Spiel. In der Abwehr wurde gut gearbeitet und im Angriff traf man. Durch Tore von Christoph Jähnke, Ronny Lutter und Frank Sommerfeldt ging Lok 3:0 in Front. Und die Templiner legten nach, führten in der 8. Spielminute 1:7. Der Gastgeber war überrascht und versuchte über Konter und die zweite Welle zum Erfolg zu kommen. Lok hielt dagegen. Zwar gelang es dem SV Motor den Abstand zu verkürzen (9:11), aber Lok Templin fand insbesondere durch Stefan Jähnke und Sommerfeldt immer wieder zum Erfolg (15:10). Das zwang Motor zur Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Das schnelle Spiel des SV Motor nahm den Lok-Männern die Luft. Da sie aber ihre Angriffe gezielter ausspielten, gingen sie mit einem 19:16 in die Pause.
Halbzeit zwei wurde sehr spannend. Sofern Lok vorn nicht traf, konterte Motor und schaffte beim 22:22 Ausgleich. Paul Werner, der das Lok-Tor hütete, fand nach zwischenzeitlichen kleinen Schwierigkeiten zurück ins Spiel. Lok legte vor, Hennigsdorf zog nach. Beim 29:28 gingen die Gastgeber erstmals in Führung, Stefan Jähnke glich per Strafwurf aus. Wieder Konter von Hennigsdorf zum 30:29. Nun zeigte der SV Lok eine tolle Moral. Zunächst traf Christoph Jähnke zum 30:30. Dann scheiterte Motor über Rechtsaußen an der Lok-Abwehr. Guido König, nach langer Verletzungszeit, wieder für Templin im Einsatz, traf zum 31:30. Paul Werner wehrte den nächsten Hennigsdorfer Torwurf erfolgreich ab. Der SV Lok war in der letzten Spielminute in Ballbesitz, nahm 30 Sekunden vor Spielende eine Auszeit. Ein Tor musste noch her. Doch der Angriff der Templiner scheiterte, aber Christoph Jähnke konnte den Gegenstoß abfangen. Das Zuspiel kam auf Sommerfeldt, der drei Sekunden vor Spielende zum 32:30 traf.
Lok Templin: Werner, Schwenzer; Lutter (6Tore), König (2), St. Jähnke (10), Sommerfeldt (7), Jäger (1), Engel; Wildt; Chr. Jähnke (6), Langfellner, Kowski.