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Hansa will Rettung perfekt machen

VonHans PuckmannDie Rostocker planen in Saarbrücken einen „Dreier“, um unter Umständen schon feiern zu können.Rostock.Bereits heute Vormittag macht ...

Offen ist noch der Einsatz von Hansas Philipp Klement, der sich im Pokal verletzt hatte. [KT_CREDIT] FOTO: Andy Bünning

VonHans Puckmann

Die Rostocker planen in Saarbrücken einen „Dreier“, um unter Umständen schon feiern zu können.

Rostock.Bereits heute Vormittag macht sich die Mannschaft von Fußball-Drittligist Hansa Rostock auf die weite Reise zum Drittliga-Auswärtsspiel. 842 Kilometer haben die Rostocker bis in den Saarbrücker Ludwigspark zurückzulegen, wo sie morgen ab
14 Uhr auf den gastgebenden 1.FC Saarbrücken treffen.
Morgen haben die Hanseaten die Chance, in Saarbrücken zu feiern, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau. Ein Auswärtssieg der Rostocker würde auch theoretisch den Klassenerhalt bedeuten, wenn die Stuttgarter Kickers (zuhause gegen Babelsberg) zeitgleich nicht über ein Unentschieden hinauskommen und Darmstadt 98 tags zuvor in Offenbach ebenfalls nicht gewonnen hat.
Der 1. FC Saarbrücken feierte am vergangenen Wochenende einen 2:1-Auswärtssieg in Darmstadt und ist praktisch schon aller Sorgen ledig. Allerdings werden die Saarländer, die aktuell den neunten Rang belegen, nun alles daran setzen, ihren einstelligen Tabellenplatz zu verteidigen.
Nicht zur Verfügung steht den Rostockern weiterhin Nico Zimmermann, der vor zwei Jahren noch das Saarbrücker Trikot getragen hat. Die genähte Fleischwunde des Mittelfeldspielers hat sich nach dem Ziehen der Fäden wieder entzündet. Allerdings reist Zimmermann, ebenso wie der verletzte Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer zur moralischen Unterstützung mit in den Ludwigspark. Ebenfalls mit in den Mannschaftsbus steigt Edisson Jordanov, der zuletzt gegen den Gnoiener SV sein erstes Pflichtspiel nach siebenmonatiger Verletzungspause bestritt und in Saarbrücken auf sein Drittliga-Comeback hoffen darf. Offen ist weiterhin der Einsatz von Philipp Klement und Nils Quaschner, die beim Pokalspiel in Gnoien verletzt ausgeschieden waren. An der Zielsetzung für den kommenden Sonnabend lässt der Rostocker Trainer Marc Fascher indes keinen Zweifel: „Wir fahren nach Saarbrücken, um dort drei Punkte zu holen.“
Doch Trainer Fascher weiß auch, dass dies nicht einfach wird: „Saarbrücken ist praktisch durch, kann also befreit aufspielen. Doch ich hoffe, dass auch wir nach dem Sieg über Dortmund mit einer gewissen Lockerheit an den Start gehen können. Wichtig wird aber dennoch sein, dass wir die Konzentration hoch halten. Sonst gewinnt man auch in der 3. Liga kein Spiel.“