System der Mülltrennung wird nicht geändert:

Bio-Tonne bleibt weiterhin die Ausnahme

Eine Tonne für den Küchenabfall? Der Nordosten schreckt auch weiter vor der Einführung einer braunen Tonne zurück.

Bei der Bio-Tonne bleibt alles beim Alten.
Armin Weigel Bei der Bio-Tonne bleibt alles beim Alten.

Die ab dem 1. Januar 2015 geltende „Sammelpflicht für Bioabfälle“ wird im Nordosten nicht zu einer flächendeckenden Einführung der Bio-Tonne führen. Das erklärten Vertreter der Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald sowie der Uckermark.

Neubrandenburg ist die Ausnahme

Mindestens für die kommenden zwölf Monate bleibt für die Einwohner dieser Gebiete alles beim Alten. Davon ausgenommen ist die Stadt Neubrandenburg. Dort sind Grundstückseigentümer schon jetzt dazu verpflichtet, kompostierfähige Abfälle in der Bio-Tonne zu entsorgen.

„Wir haben weiterhin vier verschiedene Abfallsatzungen auf unserem Gebiet. Bevor die nicht synchronisiert sind, wird es keine Bio-Tonnenpflicht geben“, erklärte für die Mecklenburgische Seenplatte Sprecherin Haidrun Pergande. Weil mit einer Vereinheitlichung der Satzungen frühestens zum Jahreswechsel 2015/2016 zu rechnen sei, bleibe bis dahin alles beim Alten.

Für Vorpommern-Greifswald erklärte Gabriele Radloff: „Wir wollen unseren Bürgern nicht noch mehr Kosten zumuten.“ Und auch in der Uckermark bleibt alles wie gehabt: „Das Gesetz verlangt lediglich die Getrenntsammlung, nicht die Tonne pro Haushalt“, erklärte Thomas Hacker, Geschäftsführer der Uckermärkischen Dienstleistungsgesellschaft. Das Trennungsgebot sei durch die Bereitstellung mehrerer Wertstoffhöfe im Kreis gewährleistet.

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