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Wildkräuter im Naturrasen

An dieser Stelle geben die Experten von „Natur im Garten“ Tipps für Hobbygärtner. Heute ist Matthias Bormann an der Reihe. Der Diplomingenieur für Landeskultur und Umweltschutz ist Projektleiter der Aktion.

Auf eine Wiese gehören auch Gänseblümchen.
Foto: Pixo Webdesign Auf eine Wiese gehören auch Gänseblümchen.

Wer erinnert sich schon daran, dass Rasenflächen in Gärten einmal eine Imitation von ländlichen Futterwiesen waren? Wie daraus die oftmals gepflanzte Monokultur Rasen wurde, ist nicht überliefert. Warum darf nicht hier und da ein Kräutchen wachsen? Das erfreut das Auge und dazu sind diese Kräuter trittfest: Wegerich, Kriechender Günsel und Schafgarbe sind freundliche Wegbegleiter und verzeihen Ihnen auch häufiges Schneiden.

Viele Rasenkräuter sind essbar: Gänseblümchen verschönern den Salat, der Wiesen-Frauenmantel gibt einen guten Tee und die Walderdbeere verwöhnt uns mit schmackhaften Früchten. Falls auch Sie Lust haben Ihren Garten ökologisch zu pflegen, hilft das Gartentelefon bei allen Fragen weiter.

Sie erreichen uns unter 039934 899646 an jedem Montag von 13 bis 17 Uhr. Weitere Tipps: www.natur-im-garten-mv.de.