Fanny Strei und Sebastian Markgraff aus Torgelow:

Antrag vor mehr als 2000 Menschen

Alle Freunde waren eingeweiht - nur Fanny wusste von nichts. Am Ende stand sie auf einer großen Bühne und ihr Sebastian stellte ihr die eine große Frage.

Fanny Strei (22) & Sebastian Markgraff (24) aus Torgelow
privat Fanny Strei (22) & Sebastian Markgraff (24) aus Torgelow

Es war im Dezember 2012, als er fortging: fünf ganze Monate, für eine Wintersaison in Österreich, um dort zu arbeiten. Er sagte mir, dass ich ihn am 5. Mai wieder in die Arme schließen kann, und so begann ich. die Tage zu zählen und mich nach diesem Augenblick zu sehnen.

Die erste Überraschung kam dann am 10. April, als ich mit einer Freundin ihren letzten Schultag feierte. Wie gewohnt erhielt ich um 22 Uhr eine Nachricht von ihm, allerdings nicht das alltägliche „Hey Schatz, wie war dein Tag?“ sondern, dass er länger arbeiten muss und sich erst später bei mir meldet. Also saß ich mit meiner Freundin an der Bar und wir quatschten, bis mich irgendwann jemand antippte. Erst reagierte ich nicht, bis diese Person mich ein zweites Mal antippte und sagte „Schatz?“ Langsam drehte ich mich um und dann sagte er: "Ich bin wieder zu Hause." Ich wollte es fast nicht realisieren, bis ich mich gefangen hab und ihm in die Arme gefallen bin.

Am 4. Mai wollten wir abends mit Freunden zu UER-tanzt. Wir trafen uns bereits vorher, um dann mit allen gemeinsam zur Stadthalle zu gehen. So verging der Abend bei guter Musik in gewohnter Umgebung. Als wir dann alle gemeinsam tanzen gehen wollten, sagte er zu mir, dass es ihm vom Essen nicht so gut ginge und er sich erst mal hinsetzt, was ich natürlich verstand. Dann ging es endlich los zur Tanzfläche.

Es war kurz nach 0 Uhr, als ich dann zu meiner Freundin sagte, dass ich mich auf der Toilette gerne mal frisch machen würde, sie aber meinte: "Nein warte mal noch fünf Minuten". Als es dann länger dauerte als 5 Minuten, wollte ich dann endlich gehen und sie sagte: "Ja aber dann schnell". Gerade auf der Toilette angekommen, habe ich nicht mal meine Tasche öffnen können, da nahm sie mich an die Hand und zog mich wieder Richtung Tanzsaal, wo das Licht komplett hell schien, über 2000 Menschen, die um die Bühne herum im Halbkreis standen.

Plötzlich stand ER auf der Bühne und rief mich zu sich nach oben. Ich ging hoch und als ich dann dort stand und ihn sah, wusste ich erst gar nicht wie mir geschieht. Er erzählte ein bisschen was, bis er dann auf die Knie fiel und mir die Frage stellte, die sich jede Frau von ihrem Traummann wünscht: "Willst du meine Frau werden?". Ich brauchte zwar ein paar Sekunden, um das alles zu realisieren, aber dann antwortete ich mit einem ganz klaren "JA!".

Da alle unsere Freunde eingeweiht waren, warteten sie bereits am Bühnenrand, um uns zu unserem Glück zu gratulieren. Für mich definitiv der schönste Moment meines Lebens – bisher.

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