Maria Barwisch (25) und Markus Marle (24) aus Neubrandenburg:

Ja-Wort unter dem Weihnachtsbaum

Ihr die Augen in den wichtigsten Momenten zu verbinden, hat scheinbar Tradition bei diesen beiden. Und es hat wieder geklappt – in diesem Jahr wird geheiratet.

Maria Barwisch (25) und Markus Marle (24) aus Neubrandenburg
privat Maria Barwisch (25) und Markus Marle (24) aus Neubrandenburg

Seit über vier Jahren sind wir nun schon ein Paar und möchten uns im Juli das Ja-Wort geben. Dabei war der Antrag sowohl für mich als auch für meine Zukünftige ein ganz besonderer Moment. Weihnachten, das Fest der Liebe, war in meinen Augen der perfekte Zeitpunkt, um die Fragen aller Fragen zu stellen.

Wie es sich natürlich gehört, habe ich im Vorfeld meinen zukünftigen Schwiegervater um seinen Segen gebeten, welchen er mir nach kurzen „Verhandlungen” auch gab. Es wurden alle Familienmitglieder und die engsten Freunde eingeweiht und die Vorfreude, aber auch die Anspannung, auf die Weihnachtszeit war groß.

Nach vielen Vorbereitungen war der Tag nun gekommen – Heiligabend, der unser beider Leben verändern sollte. Nach einem ausgiebigen, gemeinsamen Frühstück bin ich gedanklich schon einmal den Abend durchgegangen. Habe ich auch wirklich an alles gedacht? Welche Reaktion wird sie zeigen? Ich konnte es kaum abwarten, Maria endlich diese eine Frage zu stellen.

Wir hatten schon vorher festgelegt, dass wir die Bescherungen am Nachmittag jeweils bei unseren Familien verbringen werden, um dann den Abend gemeinsam zu begehen. Zuhause angekommen, konnte ich Maria noch dazu bringen, die Wohnung zu verlassen. Also ging sie mit unserem kleinen Carlo eine Gassi-Runde und ich hatte genügend Zeit, das Wohnzimmer romantisch zu dekorieren.

Neben einem Herz aus Kerzen und dem hell leuchtenden Weihnachtsbaum hatte ich auch schon ein Tuch bereit gelegt, um ihre Augen zu verbinden. Denn genau den gleichen Überraschungseffekt habe ich auch schon bei der Frage, ob sie meine Freundin werde möchte, durchgeführt. Maria kam also hoch und war ganz überrascht, dass ich sie bereits im Flur abgefangen habe.

Ich verband ihr also die Augen, erzählte unsere gemeinsamen, schönen Momente der Kennenlernphase und ob sie noch wusste, was ich damals gemacht hatte, als ich ihr schon einmal eine wichtige Frage stellte. Nachdem sie diese Frage mit Ja beantwortete, fiel ich auf die Knie und bat sie, das Tuch abzunehmen. Und da war dieser Moment: „Deshalb frage ich dich, Maria, willst du meine Frau werden?” Die Tränen kullerten und unter Schluchzen hat Maria JA gesagt. Ein schöneres Geschenk konnte ich mir nicht vorstellen zu Weihnachten. Diesen Tag werde ich nie vergessen.