Spielberichte:

10. Spiel: 1. FC Neubrandenburg 04 - SV Werder Bremen 0:2

Ein Gradmesser für die FCN-Jungs wartet: Die Bremer haben im ersten Spiel eine ordentliche Visitenkarte abgegeben und den BVB mächtig unter Druck gesetzt. Die Viertorestädter Knaben hingegen haben gegen München den Sieg verpasst, der wäre ganz klar drin gewesen. Nach dem ersten Eindruck könnte es gegen Werder deutlich schwerer werden. Aber Bange machen gilt nicht. Vielleicht können die kleinen Neubrandenburger Kicker ja Werder-Schlussmann Luca Plogmann bei einem seiner Ausflüge in die Mitte des Spielfeldes überraschen. An das Leder, fertig, los!

Blau-weiße Neubrandenburger setzen sich gegen grün-weißer Bremer zur Wehr. Wie fast zu erwarten, versucht es Plogmann gleich wieder mit einem Fernschuss. Pfosten. Dann muss er aber vor dem eigenen Tor abtauchen, um einen FCN-Schuss zu entschärfen. Auf der Gegenseite doppelpassen sich zwei Bremer vor die Keepe, finden aber Alexander Siweck auf dem Posten.

Der FCN lässt sich nicht den Schneid abkaufen und hält dem Bremer Druck Leidenschaft und eine gewissen Giftigkeit entgegen. Aber irgendwann ist es ein Fehler zuviel, Luc Ihorst schießt Siweck an, kriegt den Ball zurück und bringt Bremen in Front. 0:1 aus Heimteam-Sicht. Und leider brennt die Hütte weiter. Ein Schuss von Till Müller wandert durch den Strafraum an Freund und Feind und auch am Tor vorbei.

Neubrandenburg hat es weiter nicht leicht, mal ein eigenes Spiel aufzuziehen. Die Werder-Jungs stellen die Räume zu, und wenn der Ball abgefangen ist, geht die wilde Jagd los. Oliver Daedlow versucht, für etwas Entlastung zu sorgen.

Dann ist es aber wieder eine Plogmann-Aktion, die für Gefahr und das nächste Tor sorgt. Der Bremen-Keeper schickt einen Ball auf die Reise Richtung FCN-Tor, Etienne Carriere spritzt hinein und schiebt den Ball an Siweck vorbei zum 2:0 ins Tor.

Drei Minuten noch. Bei den Hausherren kommt kaum ein Pass an, wenn sie den Ball mal erobert haben. Bremen wirkt abgeklärt und hat das Spiel im Griff. Manuel Mbom erobert die Pille an der Mittellinie und maracht über das halbe Spielfeld, zieht dann aber zu unpräzise ab. So bleibt es bei den zwei Bremer Toren.

Der arme Alexander Siweck findet hingegen kaum jemanden, an den er den Ball schicken kann. Überall blinkt ein grünes Trikot. Eric Martin hat kurz vor Schluss noch die Chance auf den Ehrentreffer für das Heimteam, aber nichts gelingt heute. Bremen kann sich ein cool erarbeitetes 2:0 anschreiben.

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