Spielberichte:

11. Spiel: RB Leipzig - Hannover 96 1:2

Hannovers Trainer Tim-Hendrik Hoffmann hat laut eigener Aussage drei bis vier Spieler im Kader, die das Potenzial haben, einmal sehr weit zu kommen. Ob es diejenigen waren, die für den Auftaktsieg sorgten, kann hier aber nur spekuliert werden. Etwas bescheidener gingen die Leipziger Bullen ins Turnier, Coach René Hönisch fand, "die Jungs sollen vor allem dieses Spiektakel genießen und viel Spaß haben."

Mutige Ballbehandlung nach einer Spielminute von 96-Torwart Antonio Brandt, der knapp vor der Torlinie ein wenig mit den Möglichkeiten jongliert und somit fast ein Gegentor heraufbeschwört. Hannover ansonsten im Vorwärtsgang. Hüseyin Deliduman  reicht ein stinknormaler Flachpass nicht aus, nein, es muss schon die Variante mit der Hacke sein – und das sieht schön aus.

Zur Kür kommt in der 4. Spielminute auch die Pflicht, Gianluca Faseta bringt Hannover mit 1:0 in Führung. 96 danach weiter spielbestimmend, der Ball klebt förmlich an den Füßen des Nachwuchs aus Niedersachsen. RB Leipzig hat bei der 2. Turnierteilnahme Mühe, überhaupt einmal in Ruhe den Ball zu kontrollieren.

Sechs Minuten sind rum, und pünktlich zur Halbzeit beglücken sich die Rot-Schwarzen mit dem 2:0. Jesaja Herrmann heißt der Verantwortliche, seinen erfolgreichen Diagonalflachscharfschuss feiert der offenbar äußerst Bewegliche mit einem originellen Jubeltanz – und es war kein Gangnam-Style.

Und dann Leipzig. Lukas Peter schießt das erste Leipziger Tor des Tages, und 150 Sekunden lang wird es hier noch einmal spannend. Unbedingt zu nennen ist an dieser Stelle Hannovers Torwart Antonio Brandt, der nun volle Pulle Ballkontakt bekommt. Die Leipziger ballern und schießen und passen und drängen, man möchte ihnen laut zurufen: "Warum erst jetzt?"

Hannover bleibt cool und gewinnt auch das zweite Spiel beim 47. Fußball-Knabenturnier des Nordkurier. Leipzig verliert zum zweiten Mal und hat nun kaum noch Chancen auf das Halbfinale.

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