Spielberichte:

14. Spiel: VfB Stuttgart - 1. FC Neubrandenburg 6:1

Die Hausherren sind wieder dran. Und jetzt droht die Torfabrik aus Stuttgart auf der Gegenseite. Mit den beiden Jung-VfBlern Kütterer und Bauer hat sich ein Duo im Spiel gegen München vorhin schon mal für Individual-Preise empfohlen. Egal, irgendwann muss doch auch der FCN-Nachwuchs mal das Tor treffen.

Beide Nordost-Teams sind in diesem Jahr bisher noch nicht so im Tritt wie 2012, als sie die Halle reihenweise zum Kochen brachten. Aber vielleicht beflügelt der Ausgleich der Rostocker in letzter Sekunde im Spiel zuvor ja die jungen Neubrandenburger.

Stuttgart nimmt gleich mal Maß, aber die ersten beiden Schüsse kann Alexander Siweck noch abwehren. Dann bricht auch schon der Damm, Patrick Bauer drückt den Ball ins Netz. Stuttgart führt. Und die Schwaben beißen sich vor dem Neubrandenburger Tor fest. Sehr ballsicher, die jungen Kicker. Auch Kütterer zeigt, was er kann, wie ein Strich zieht sein Schuss aus dem Rückraum durch die Halle, aber knapp drüber.

Nick Bätzner zeigt auf rechts erneut seine Schnelligkeit. Messi, guck hin, der Junge schlägt dich auf 30 Meter. Konrad Bülow lässt auf der Gegenseite mal ein Lebenszeichen der Neubrandenburger erkennen. Ruben Volkert hält.

Auf der Gegenseite zeigt der VfB-Nachwuchs, wie es besser geht. Erst Patrick Bauer,dann Tim Kütterer erhöhen auf 3:0. Der arme Alex Siweck im FCN-Tor kann einem leid tun. Er zeigt indes eine tolle Leistung, sonst würde es noch öfter klingeln. Wohl der Neubrandenburger mit den meisten Ballkontakten. In höchster Not kauft er dem heranstürmenden Veljko Burazor den Schneid und den Ball ab.

Beharrlichkeit wird belohnt. Kapitän Oliver Daedlow kann das erste Tor für den FCN erzielen. Vorerst nur Ergebniskosmetik, aber noch sind es 2:30 Minuten.

Leider nur ein Strohfeuer. Die Stuttgarter kombinieren sich zu einem Turnierfavoriten. Kevin Sessa setzt sich rechts durch, legt überlegt in der Mitte für Patrick Bauer auf, der vorerst die Torschützenliste des Turniers anführt.

Damit nicht genug: Auch Florian Kleinhansl findet den Kasten breit genug, von halblinks drückt er das Leder mit dem Außenrist an Siweck vorbei. Kurz vor Ultimo macht er das halbe Dutzend dann voll. Ein Schuss von VfB-Schlussmann Ruben Volkert springt vom Pfosten und Kleinhansl vor die Füße. Das lässt er sich nicht entgehen. Der FCN wird mit 6:1 aus der Halle gefegt.

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