Spielberichte:

24. Spiel: FC Bayern München - SV Werder Bremen 2:2

Nach einer kalten Bockwurst als Mittagssnack sind die Finger bereit für einen ewig jungen Klassiker. München gegen Bremen heißt das Duell. Der Verlierer hat das Halbfinale verpasst, der Sieger streitet sich wohl mit Hoffenheim um das zweite Ticket neben Stuttgart in der Vorrundengruppe zwei. Grün-weiß gegen die immer noch weiß-orange leuchtenden jungen Bayern. Pack mer's.

Die Bremer "huddeln" erstmal und stimmen sich ein. München stößt an. Daniel Zanker hält von halbrechts drauf. Knapp am linken Pfosten vorbei. München ist zur frühen Nachmittagsstunde etwas wacher und aktiver. Luca Eckerl stellt das mit dem 1:0 unter Beweis. Nach einer Ecke kommt der Ball zu ihm vor das Tor und er zeigt sich abgeklärt. Auf der Gegenseite lässt Luc Ihorst genau diese Eigenschaft vermissen und vergibt frei vor dem Tormann die Chance zum Ausgleich.

Aber auch Bremen ist jetzt da und sorgt für Druck. Da macht Beckenbauer doch mal wieder den Eishockey-Wechsel und lässt frische Kräfte ran. Umsonst. Etienne Carriere erobert den Ball, bedient Mattes Hehr, und der lässt sich die Chance nicht entgehen. Ausgleich, 1:1.

Die Hälfte der zwölf Minuten ist abgelaufen. Bremen schnürt die Bayern jetzt stärker ein. Daniels Ontuzans befreit sich vom Druck und holt eine Ecke heraus. Derer folgen noch zwei, und die dritte bringt den Erfolg. Geburtstagskind Daniel Zanker kriegt den Ball so auf den Schlappen, dass die Bogenlampe über Luca Plogmann ins Netz trudelt. Bayern führt.

Bremen gibt sich noch nicht auf und versucht alles. Wütend stürmt Patrick Osterhage auf Bayern-Keeper Michael Wagner zu, der den Ball gerade so vorher wegschlagen kann. Die letzte Minute läuft. Ein hoher Ball segelt durch den Bayer-Strafraum, aber alle Spiegel segeln vorbei. Das Geschehen vor dem Münchner-Tor wogt  hin und her.

Was für eine Szene: Angriff der Bremer. Pfosten. Nochmal. Caram Carneiro Alves schafft es dann per Kopf, den Ball hinter die Linie zu bugsieren. Ausgleich. Und noch immer kein Ende. Die Bremer wollen den Sieg, machen Alarm vor Wagners Kasten. Doch unerbittlich ticken die Sekunden herunter und schließlich tönt die Sirene. Es bleibt beim 2:2.

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