Spielberichte:

27. Spiel: FC Augsburg - Hertha BSC Berlin 2:2

Wer hätte das gedacht: Hertha BSC ist mit zwei Siegen und zwei Unentschieden und einem – in der Tat! – minimalen Torverhältnis von 3:1 immer noch nicht sicher im Halbfinale. Ein Remis oder Sieg gegen den FC Augsburg fehlen den Herthanern noch zum Weiterkommen, mit einer Ausnahme waren die Herthaner bei ihren bisherigen 16 Teilnahmen immer unter den Top-5.

Zehn Sekunden sind vergangen, Hertha BSC Berlin führt bereits durch einen Treffer von Elias Abouchabaka. Wir warten weitere 40 Sekunden, Berkan Alimler erhöht auf 2:0. 20 Sekunden vergehen, und die Querlatte der Augsburger wird nach einem Hertha-Kracher einem anständigen Belastungstest unterzogen.

Nun muss niemand denken, der FC Augsburg würde sich seinem Schicksal nun einfach so ergeben. Eine prima Passstaffette führt Maurice Malone in Versuchung, und der Bayer gibt ihr nach: nur noch 1:2. Und noch acht Minuten Spielzeit übrig, da kann von Entscheidung noch überhaupt keine Rede sein.

Ein kleiner Exkurs an dieser Stelle: Was Elias Abouchabaka gerade an feinster Hallenfußballtechnik hier vorgeführt hat, das verdient einer gesonderten Betrachtung. Doch am Ende zählt das schnöde Ergebnis. Lukas Petkow ändert dieses in der 8. Minute, und plötzlich steht es 2:2. Zeigt Hertha Nerven?

Noch drei Minuten. Kleine Aufregung, weil der Hertha-Torwart ein bissken über den Strafraum hinaus schlendert, mit Ball wohlgemerkt. Noch zwei Minuten. Augsburg nun mit letzter Kraft, worunter natürlich die Verteidigung leidet. Aber es bleibt beim verdienten Unentschieden, Hertha BSC Berlin rettet sich ins Halbfinale.

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