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28. Spiel: SV Werder Bremen - VfB Stuttgart 0:3

Die Lage vor der finalen Vorrundenpartie für Stuttgart und Bremen: Der VfB ist souverän ins Halbfinale spaziert, Bremen hat fünf Punkte, muss auf alle Fälle gewinnen, möglichst viele Tore machen und dann mehrere Stoßgebete ins letzte Gruppenspiel Hoffenheim-München schicken. Das sind schon etliches Wenns und Abers. Aber egal, zwölf spannende Minuten Knaben-Fußball stehen an.

Als erstes prüft Enrique Rios Alonso mal die Haltbarkeit von Luca Plogmann. Einmal Magengrube, bitte. Luca Plogmanns Körpermitte besteht den Abfang-Test. Eine quirlige Aufstellung haben die VfBler gewählt, ohne ihr starkes Duo Bauer/Kütterer. Bremens Luc Ihorst versucht mal, sich in der Mitte in Richtung Schwaben-Tor durchzumogeln, aber die Doppelzange trennt ihn fair vom Ball. Auf der Gegenseite umkurvt Florian Kleinhansl den Werder-Keeper, aber dann wird der Winkel zu spitz. So bleibt es nach vier Minuten torlos.

Till Müllers schaut mit einem Distanzschüsschen mal, ob vor dem anderen Gehäuse etwas geht. Nein! Sagt Ruben Volkert. Die Schwaben reißen sich jetzt nicht wirklich ein Bein aus und schonen sich schon für das Halbfinal-Duell. Im Zweifel können sie sich auf ihren Tormann und das Rückraum Duo Luca Mack sowie Enrique Rios Alonso verlassen. Der hat noch genug Luft für einen Vorstoß und markiert das 1:0.

Vier Minuten bleiben Bremen noch, um das Ergebnis zu korrigieren. Aber eher kriegen sie noch einen rein. Veljko Burazor und Toni Weihbrecht versuchen es mit Doppelpass, doch vor dem Tor ist Schluss mit der Herrlichkeit. Dafür zeigt einer der Kleinsten, was er kann. Nick Bätzner erhöht auf 2:0. Eine Minute später hätte er fast noch einen draufgelegt, aber Plogmann kann halten. Besser macht es für den VfB dann Veljko Burazor von rechts und markiert den Endstand. 3:0 für den Schwaben-Express, der aber so was von seine Gruppe dominiert hat. Hiermit werden die baden-württembergischen Landeshauptstadt-Kicker offiziell zum Turnierfavoriten erklärt.