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3. Spiel: Hertha BSC Berlin - RB Leipzig 1:0

Ein herzliches Hallo gen Berlin und Leipzig! Hertha zum 17. Mal dabei, die Leipziger spielen unter diesem Namen zum zweiten Mal am Tollensesee. Einen einsamen Rekord hält Leipzig im Übrigen: Es ist die einzige Stadt, die bereits vier Vereine nach Neubrandenburg entsandte, unter dem Namen Lokomotive, VfB, Sachsen und RB spielten bereits Leipzscher Jungs beim Knabenturnier.

Berlin in nachtdunkelblau, RB in weiß. Luca Shubitidtze prüft schon nach zehn Sekunden Hertha-Keeper Tim Gechke, der pariert im Stile eines Gabor Kiraly  – nur ohne Schlabberhose. Leipzigs Lukas Peter reiht sich ein, doch erneut hält Gechke. Auf der Gegenseite muss Fabian Hagen im RB-Tor in der 2. Minute ordentlich hinlangen, nach einem Zusammenstoß bleibt er kurz liegen, kann dann aber applausbegleitet bald weiterspielen.

Der Leipziger Naod Pablo Mekonnen hat in der 5. Minute seinen Auftritt: Erst scheitert er aus Nahdistanz am Hertha-Torwart, dann präsentiert er einen technisch ausgereiften Volleyschuss von der Strafraumgrenze – zum Zungeschnalzen! Auf der Gegenseite zeigt Elias Abouchabaka, über welch ein ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen der Herthaner verfügt. Durch zwei, drei Leipziger tankt er sich hindurch, letzlich ist es RB-Torhüter Fabian Hagen, der dem Treiben souverän ein Ende bereitet.

Doch in der 9. Minute ist es soweit: Eine feine Passstaffette schließt ebenjener Elias Abouchabaka erfolgreich ab, Hertha führt – aufgrund der leichten Überlegenheit nach der Anfangsphase verdient – mit 1:0. Leipzig jetzt mit Problemen, sich der Berliner Angriffe zu erwehren. Berkan Alimler zielt auf die linke RB-Torecke, nur Zentimeter fliegt der Ball am Pfosten vorbei.

Hertha rettet die knappe Führung, auch wenn BSC-Keeper Tim Gechke fünf Sekunden vor Abpfiff noch mal Kopf und Trikotkragen riskieren muss. Berlin besiegt Leipzig mit 1:0 und startet somit mit dem erwarteten Sieg ins 47. Fußball-Knabenturnier.