Spielberichte:

7. Spiel: Bayer 04 Leverkusen - Hertha BSC Berlin 0:1

Es ist noch nicht um zehn, doch der erste Turnierhöhepunkt wird soeben angepfiffen. Das Vorjahresfinale steht auf dem Programm, und auch dieser Jahrgang aus Berlin und Leverkusen scheint ein sehr guter zu sein. Beide Teams haben ihren Turnierauftakt mit einem Dreipunktegewinn bestritten, es geht in dieser Partie wahrscheinlich auch um den Staffelsieg.

Die Frage, die sich gerade alle stellen: Wann schießt heute mal eine Mannschaft drei Tore oder mehr? Leverkusen mit der schon bekannten Spieleröffnung: Klaus Songue drischt vom Mittelpunkt in Richtung gegnerisches Tor. Doch aus dieses Mal ist diese Überfalltaktik nicht von Erfolg gekrönt. Anil Aydin versucht es danach in dieselbe Richtung, nur etwas subtiler: Schuss nach Dribbling, gehalten.

In der 2. Minute ... Fatih Baca ... nanu? Der Herthaner bringt sein Team 1:0 in Führung, und hier hätte es eigentlich einer Zeitlupe bedurft: Ein Pressschlag mit einem Leverkusener gibt dem Ball eine für Hertha-Torwart Tim Gechke unhaltbare Flugkurve. Die Hauptstädter bleiben am Ball, und Vergleiche mit Flughafenbaukompetenzen sparen wir uns hier ganz einfach mal. Leverkusen hat jetzt noch 6 Minuten Zeit, den unglücklichen Rückstand zu egalisiseren.

Puuuhhh! Niels Stübing bekommt gerade ein paar virtuelle Busserl von seinem Trainer Martin Meyer, denn Zentimeter vor der Torlinie – Torwart Tim Gechke war schon geschlagen – haut Stübing den Ball mit Verve aus der Gefahrenzone. Überhaupt bleibt das Berliner Tor im Mittelpunkt, der Titelverteidiger will seinem Titel nun gerecht werden. Hertha verlegt sich auf die "Wir führen kurz vor Schluss und verteidigen mit Mann und Maus"-Taktik. Und wartet ab.

Das funktioniert: Hertha BSC bezwingt Bayer Leverkusen mit 1:0 und ist nun ein heißer Kandidat für den Einzug ins Halbfinale.

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