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Gute Gründe für das Buch "Im Westen nichts Neues"

Ein junger Soldat erlebt den Krieg. In dem Buch "Im Westen nichts Neues" schreibt Erich Maria Remarque über seine Erlebnis im Ersten Weltkrieg. Auch wenn die Zeit 1914 bis 1918 schon Generationen zurück liegt, lässt der Roman auch noch heute junge Leute nicht unberührt, wie Schüler aus der Klasse 9a der KGS Altentreptow beim Lesen feststellten.

Im Roman „Im Westen nichts Neues“ von E. M. Remarque werden die grausamen Kriegserlebnisse der Hauptperson, Paul Bäumer, dargestellt. Dieser ist gerade 19 Jahre alt, als er und seine Klasse sich freiwillig zum Krieg melden, angetrieben durch den Klassenlehrer. Dieser überredet die jungen Männer, freiwillig in den Krieg zu ziehen und dem Vaterland treu zu dienen. Im Roman wird deutlich zum Ausdruck gebracht, wie kriegsbegeistert die gesamte Klasse reagiert. Doch die Kriegsbegeisterung verfliegt sehr schnell, als sie an die Front gelangen und dort die ersten Fronterlebnisse sammeln. Besonders diese Zeit schildert E. M. Remarque sehr emotional und grauenvoll. Die Klasse von Paul Bäumer entwickelt  Kameradschaft und steht wie eine Familie zueinander. Eine besondere Rolle spielt dabei Katczinsky, da dieser schon länger an der Front kämpft und somit schon viele Fronterlebnisse hat. Im Laufe der Zeit verliert Paul viele Kameraden seiner ehemaligen Klasse, was ihn sehr mitnimmt. Auch an diesen Stellen im Roman schildert Remarque die Erlebnisse sehr emotional und regt zum Nachdenken an. Die Ereignisse werden sehr bildhaft und naturalistisch beschrieben, sodass man sich sofort in die jeweilige Szene hineinversetzten kann. Letztendlich schuf Remarque ein Werk, welches die Brutalität des Krieges zum Ausdruck bringt und somit eine Langzeitwirkung auf die nachfolgenden Generationen hat. Dieser Roman ist für Leser zu empfehlen, damit sie erfahren, was Krieg bedeutete und bedeutet.
Kevin Feindt, Carlo Breyer, Natalie Reincke

Erich Maria Remarque bezeichnet sich selbst als Angehöriger einer Generation, die vom Krieg zerstört wurde, auch wenn sie seinen Granaten entkam. Daher hat er das Buch „Im Westen nichts Neues“ geschrieben, um seine Eindrücke vom Krieg zu verarbeiten. Mit Erfolg! Der Roman von 1929 zählt zu den bedeutendsten Werken der deutschen Literaturgeschichte. In über 45 Sprachen übersetzt, klärt er über die Grausamkeiten des Ersten Weltkrieges auf. Unsere Klasse 9a fühlte sich angesprochen durch die eindrucksvolle, realistische und geschichtlich konkrete Art des Erzählens. Wir haben verschiedene Eindrücke gesammelt. Der Roman ist interessant und abwechslungsreich zugleich. Dadurch sind wir als Schüler betroffen, aber auch froh darüber, wie gut es uns in der jetzigen Zeit geht. Das Buch regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern hat uns wirklich mitfühlen lassen. Wir haben uns um die Soldaten gesorgt, deren Leiden miterlebt. Warum hat es so etwas überhaupt gegeben? Das ist die Frage, die wir uns immer wieder gestellt haben. Was Krieg bedeutet, darf nicht in Vergessenheit geraten, damit zukünftige Generationen die Fehler der damaligen Zeit nicht wieder begehen.
Charline Ender, Paula Scheel, Lisa Mossakowski, Theodor Werth, Richard Haak

Nach dem Lesen des Romans waren wir erschüttert und gleichzeitig gerührt. Das Werk hat uns gefallen, auch wenn dies vielleicht das falsche Wort zu der Thematik ist. Es erscheint beängstigend, wie schnell ein Leben ausgelöscht werden kann. Remarque erzählt schonungslos über die Zustände der Menschen und die Grausamkeiten werden dem Leser nicht erspart. Dieses Buch hat Langzeitwirkung – da sind wir uns einig, denn Remarque schafft es, "über eine Generation zu berichten, die vom Krieg zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam."
Markus Marx, Jonas Töpfer, Marwin Hartmann, Luca Büttner