Fußball-Knabenturnier:

Jungs von RB Leipzig freuen sich aufs Spektakel

Junge Süd-Kicker auf großen Nord-Touren: Die Fußballtalente vom RB Leipzig freuen sich nach der „Generalprobe“ in Vorpommern nun auf den großen Auftritt in Mecklenburg. Beim Asklepios-Cup in Pasewalk belegten die U13-Eleven aus der Messestadt Rang drei nach einem 3:0 gegen den 1. FC Neubrandenburg 04. Beide Teams werden sich schon am 5. Januar beim 47. Knabenturnier des Nordkurier im Neubrandenburger Jahnsportforum wiedersehen, allerdings in zwei verschiedenen Staffeln.

Zum dritten Mal wird seit 2009 ein Team aus „Klein Paris“ an den Tollensesee kommen. Beim ersten Mal vor knapp vier Jahren hatte Sachsen Leipzig mit dem 4. Platz für Furore gesorgt. Der Nachwuchs war dann nach der Insolvenz des FC Sachsen zu großen Teilen von RB übernommen worden.

"Wenn noch eine gute Platzierung hinzukäme, dann wäre das super“

„Wir freuen uns sehr auf die Nordkurier-Veranstaltung vor 3000 Zuschauern, auf die Spiele gegen den Nachwuchs vieler Bundesligisten“, sagt René Hönisch, 27-jähriger Cheftrainer der aktuellen U13. „Die Jungs sollen vor allem dieses Spektakel genießen und viel Spaß haben. Und wenn noch eine gute Platzierung hinzukäme, dann wäre das super.“

16 Turniere bestreitet der 16er Kader in dieser Hallensaison. Die Mannschaft wird dazu aufgeteilt, sodass am Ende jeder Spieler vier bis fünf Turnierteilnahmen hat. Bei einem stark besetzten Hallen-Kick in Ditzingen (Baden-Württemberg) belegten die Leipziger hinter Eintracht Frankfurt den 2. Rang.

Überwiegend körperlich etwas kleinere Spieler

Der Coach sieht seine Jungs als „einen guten Jahrgang vor allem im individuell-technischen Bereich“. Es seien überwiegend körperlich etwas kleinere Spieler. „Aber sie kämpfen. Und wenn sie am Limit spielen – und das wollen sie in Neubrandenburg –, können sie sicher mithalten.“ Immerhin, zwei aus der U13 mischen schon eine Altersklasse höher mit. Zur RB-Truppe gehört unter anderen Mittelfeldakteur Luca Shubitidze, Sohn des Georgiers Chwitscha Shubitidze, der einst bei den Zweitligisten St. Pauli und Erzgebirge Aue aktiv war.

Das Zuhause des RB Leipzig ist inzwischen das Trainingszentrum am Cottaweg unweit der Red Bull Arena, dem früheren Zentralstadion. „Das Ganze ist im Wachsen. Das ist das Beste, was Leipzig passieren konnte. Die Talente bleiben hier, müssen nicht mit 15 oder 16 Jahren wegziehen, wenn sie sich weiter entwickeln wollen“, erklärt Hönisch.

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