:

Idee: Reisebusse vor dem Hotel halten lassen

VonPaulina JasmerUnrat in Parknischen neben dem Marktplatz-Center und die weiterhin in der Krämerstraße abgestellten Reisebusse sorgen für Unverständnis ...

Die in der Krämerstraße parkenden Busse stören eine Neubrandenburgerin ganz massiv. Sie schlägt vor, dass die Fahrgäste vor dem Hotel aussteigen und der Fahrer den Bus dann wegfährt.

VonPaulina Jasmer

Unrat in Parknischen neben dem Marktplatz-Center und die weiterhin in der Krämerstraße abgestellten Reisebusse sorgen für Unverständnis bei einer Neubrandenburgerin. Dabei hat sie weitere Vorschläge parat, wo denn die Busse kurz parken könnten.

Neubrandenburg.Als ganz schön unappetitlich empfindet eine Leserin aus der Innenstadt die Parkplätze in der Krämerstraße, die ans Marktplatz-Center grenzen. Verdreckt sollen sie sein und sind ihrer Meiner nach „beim Frühjahrsputz wohl vergessen worden“, sagte sie am Lesertelefon. Und in der Tat: Altes Laub, zerknauschte Zigarettenschachteln und alte Kippen liegen in den Ecken der Parknischen. Auch zusammengequetschte Tetrapacks lassen sich finden.
Außerdem ist die Anruferin weiterhin unzufrieden mit den gegenüber parkenden Reisebussen. Diese müssten vom Standort in der Krämerstraße verbannt werden, fordert sie. Die Leserin schlägt deshalb vor, die Busse vorm Hotel in der Treptower Straße halten, die Fahrgäste aussteigen und den Bus dann auf dem Divi-Parkplatz parken zu lassen. Für den Busfahrer dürfte der Weg schließlich zumutbar sein. Und wenn der Ausflug beendet ist, soll er das Gefährt holen und die Touristen vorm Hotel wieder einsammeln, sagt sie.
Rathaus-Sprecherin Kathleen Bötel erklärte zum Thema Müll in der Krämerstraße, dass nach der geltenden Straßenreinigungssatzung der Eigentümer des anliegenden Grundstückes zur Reinigung von Gehweg und Parkflächen verpflichtet sei. Aber eine Reinigungsfirma sei beautragt worden, um die Fläche von Unrat zu befreien.
Was allerdings das weiterhin viel diskutierte Thema der Busparkplätze angeht, so wird der Vorschlag der Leserin, die Busse kurz vor dem Hotel parken zu lassen und sie dann aus der Stadt zu verbannen, eher abgelehnt. Kath-leen Bötel verweist auf den Fachbereich Stadtplanung, Wirtschaft und Bauordnung. Dort sei dieser Vorschlag als Alternative abgelehnt worden, da er für die Nutzer keine attraktive Lösung darstelle. Außerdem könne so kein behindertenfreundliches Ein- und Aussteigen in dem Bereich ermöglicht werden. Aber ein Fünkchen Hoffnung wird der Anruferin gemacht: „Die Stadt prüft, ob mit der Fertigstellung des HKB der Bushalteplatz wieder verlegt wird“, so Kathleen Bötel.

Kontakt zur Autorin
p.jasmer@nordkurier.de