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In Ladeburg konzentriert einen „Dreier“ erspielt

VonMandy MerkerMit drei Punkten im Gepäck kehren die Fußballerinnen des Angermünder FC vom Landesligaspiel heim.Angermünde.Von Beginn war es ein sehr ...

Die Angermünderin Franziska Schiwek (Mitte) agierte in Ladeburg genauso konsequent wie hier gegen Zaatzke/Wittstock. in Ladeburg traf sie zum 1:0.  FOTO: C. Voigt

VonMandy Merker

Mit drei Punkten im Gepäck kehren die Fußballerinnen des Angermünder FC vom Landesligaspiel heim.

Angermünde.Von Beginn war es ein sehr turbulentes Punktspiel. Beide Mannschaften bevorzugten weite Pässe, wobei die Gäste eher versuchten, in deren Folge sich auch spielerisch durchzusetzen.
Nach Fünf Spielminuten ein erstes Achtungszeichen durch Maria Heidemann. Ihr Freistoß wurde von Torhüterin Carla Vierjahn gut pariert. Doch dann war sie machtlos als ein bereits geklärter Ball vor Franziska Schiweks Füßen landete. Die AFC-Spielerin zog ohne zu zögern ab. Der eher als Flanke gedachte Ball senkte sich ins Tor zum 1:0 für den AFC (10.). Danach weiter ein ständiger Schlagabtausch. Das zwang die AFC-Abwehr zu voller Konzentration, da Victoria Jansen und Nicole Drogosch immer wieder in gute Schusspositionen kamen. Doch in Monique Patzold hatten die Uckermärker eine starke Torhüterin. So wurden die Bemühungen der SG Ladeburg/Schönow souverän unterbunden. Das AFC-Team erarbeitete sich weitere Möglichkeiten. Besonders auffällig agierte dabei Mittelfeldspielerin Heidemann, die die schnelle Kristin Schenk und Stürmerin Daniela Gatz oft gut bediente. Doch in den Abschlüssen waren sie zu ungenau oder Vierjahn parierte sicher. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hatte Schenk das 2:0 auf dem Fuß. Gut durchgesetzt, verfehlte sie den Kasten knapp (44.).
Vorrangiger Kritikpunkt des AFC-Trainers Lars Thies war in der Pause die mangelnde Chancenverwertung. Halbzeit zwei begann sein Team mit einem guten Freistoß von Heidemann. Der Ball ging knapp übers Gebälk (55.). Ein sehenswerter Angriff durch Schenk führte zum zweiten Treffer. Doch die Abseitsfahne war oben (59.). Andererseits war die Spielgemeinschaft ständig bemüht, den Ausgleich zu erzielen. Dabei scheiterte sie immer wieder an der aufmerksamen Bianca Riebe als Abwehrchefin und einer hervorragenden Leistung von Julia Kallenbach an ihrer Seite.
Eine Ecke brachte dann den wichtigen Treffer zum 2:0. Beim Schuss von Jennifer Mundstocks wollte Nicole Drogosch klären, bei deren Abwehrschlag wurde das Leder noch abgefälscht, der Ball landete im eigenen Tor (66.).
Danach sicherten die Angermünderinnen mit einer kompakten Abwehr diesen Vorsprung und damit den verdienten Erfolg.