Vierte Pleite in Folge:

Kickers JuS weiter außer Tritt

In der ersten Halbzeit ein eher trostloses 0:0, wurde die Landesliga-Partie zwischen Kickers JuS 03 und dem SV Traktor Dargun in der zweiten Hälfte zum „Torfestival“.

Wie ist die Geste zu deuten, scheint sich Darguns Kapitän und Antreiber Carlo Nennemann (hinten) zu fragen: Will sich Philipp Schröder (rechts) etwa schon vor Abpfiff ergeben?
Florian Ferber Wie ist die Geste zu deuten, scheint sich Darguns Kapitän und Antreiber Carlo Nennemann (hinten) zu fragen: Will sich Philipp Schröder (rechts) etwa schon vor Abpfiff ergeben?

Beim letzten Aufeinandertreffen ging es um alles, diesmal war es ein „normales“ Landesliga-Spiel: Während Kickers JuS 03 und der SV Traktor Dargun Anfang Juni noch den ultimativen Abstiegsgipfel bestritten, wollten beide diesmal nach der Pokal-Pause zurück in die Erfolgsspur der neuen Saison finden – was aber nur den Gästen im Stavenhagener Waldstadion gelang. JuS-Schreck Michael Rehländer, der bereits beim 1:0-Sieg im jüngsten Duell traf, besorgte beide Darguner Treffer zum 2:1-(0:0)-Auswärtserfolg.

Warum beide Teams vor dieser Partie zusammen erst zwei (!) Tore zustande gebracht hatten, durften die 103 Zuschauer in der ersten Hälfte hautnah miterleben. Ein Königreich für einen Knipser, mochte sich mancher im Publikum gedacht haben. Ein Nennemann-Schuss hier, ein Borchert-Kopfball dort, ansonsten wenig Zwingendes hüben wie drüben. Das entging auch Stephan Seidel nicht. „In der ersten Halbzeit haben wir hinten gut gestanden, nach vorne aber ein bisschen Angst gehabt. Nach dem Wechsel waren wir dann viel aggressiver.“

Auch die zweiten 45 Minuten waren nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig, boten aber immerhin Tore – und derer gleich drei innerhalb von sechs Minuten. Zunächst bediente Darguns Kapitän Carlo Nennemann mustergültig Rehländer im Zentrum: 0:1 (61.). Die Antwort dauerte nur vier Minuten. Marian Schuster ließ mit einem Schuss Keeper Krause beim 1:1 keine Chance. „Wir kommen zurück, sind eigentlich am Zug und kriegen dann sofort das Gegentor. Das geht überhaupt nicht“, spielte Andreas Vogt auf die folgende, umstrittene Szene an. JuS-Schlussmann Max Weyh bekam den Ball im Strafraum nicht unter Kontrolle, Rehländer war erneut zur Stelle: 1:2 (67.). Faire Geste: Für Vogt ein regulärer Treffer – und gleichzeitig der Endstand.

 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung