Neu im Kino:

Ein Monster wird geboren: "Dracula Untold"

Filmhelden mit spitzen Zähnen kommen nie aus der Mode. Wahrscheinlich sind die meisten Geschichten rund um Dracula von der historischen Person des Prinzen Vlad „dem Pfähler“ Tepes aus der Walachei abgeleitet. Aber wie wurde aus dem Fürsten der grausame Killer? In diesem neuen, stylish-opulenten Effekte-Spektakel ist es die Sorge eines Vaters, die Vlad zum nachtaktiven Blutsauger transformiert.

Luke Evans als Vlad Tepes im Film "Dracula Untold".
Universal Pictures Luke Evans als Vlad Tepes im Film "Dracula Untold".

Eigentlich wünscht sich Fürst Vlad Tepes III. (Luke Evans) nur Frieden für sein Volk und seine Familie, aber der osmanische Sultan Mehmed II (Dominic Cooper) verlangt von ihm ein Opfer, das er zu bringen nicht bereit ist. Das bedeutet Krieg. Vlad will seine Lieben schützen, aber gegen die Übermacht des Feindes hat er keine Chance. Es sei denn, er lässt sich auf einen Handel mit dem Bösen ein, das ihm übermenschliche Kräfte verleihen kann, wenn auch um einen hohen Preis. Der Meister-Vampir (Charles Dance) ist sehr erfreut über das Erscheinen des stattlichen jungen Mannes. Und er lässt ihm sogar eine Ausstiegsklausel in dem geschlossenen Pakt. Aber dann beginnt das Blut in wahren Sturzbächen zu fließen…

Regisseur Gary Shore liefert mit seinem Spielfilm-Debüt erstklassiges Augenfutter für Freunde düsteren Schlachtengetümmels. Hauptdarsteller Luke Evans hat schon in Kostümen verschiedener Zeitperioden eine gute Figur gemacht, er spielte in „Kampf der Titanen“ und den aktuellsten Versionen von „Robin Hood“ und „Die drei Musketiere“ kleinere Rollen, bevor ihn Peter Jackson in „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ als Bogenschützen Bard besetzte. „Dracula Untold“ ist den Tolkien-Welten manchmal gar nicht so fern, und hier darf der Brite Evans in seiner ikonischen Rolle so richtig auftrumpfen. Die Casting-Agenten kommender Großprojekte werden sich diesen überzeugenden Auftritt zwischen liebendem Ehemann und grausamen Monster sehr genau anschauen. Für Fans des gepflegten Spitzzahn-Grusels im Christopher-Lee-Stil ist „Dracula Untold“ natürlich nicht geeignet. Dieser Film bedient die Sehgewohnheiten der Computerära.    

Auf alle Vampir-Freunde wartet gegen Ende des Monats übrigens noch ein ganz besonderer Kino-Leckerbissen. In der Pseudo-Dokumentation „5 Zimmer, Küche, Sarg“ erhält ein Filmteam faszinierende Einblicke in den Alltag (bzw. die Allnacht) einer neuseeländischen Blutsauger-WG. Wer da nicht herzlich lacht, muss schon völlig blutleer sein.
 

Bundesstart: 02. Oktober 2014 
Genre: Fantasy / Action

Mehr Infos unter: www.dracula-film.de

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