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Klamme Kassen erlauben kaum Versprechen

Von unserem RedaktionsmitgliedCarsten SchönebeckAmtsvorsteher, Bauernpräsident, Fraktions-Chef im Kreis - Thomas Diener hat viele Aufgaben. Bürgermeister ...

Kandidiert in Möllenhagen: Thomas Diener (CDU)  FOTO: tp

Von unserem Redaktionsmitglied
Carsten Schönebeck

Amtsvorsteher, Bauernpräsident, Fraktions-Chef im Kreis - Thomas Diener hat viele Aufgaben. Bürgermeister von Möllenhagen will er auch noch werden.

Möllenhagen.Große Versprechen wolle er gar nicht machen, sagt Thomas Diener (CDU). Das überlasse er seinen Mitbewerbern.
In wenigen Tagen wird sich entscheiden, ob er damit Erfolg hat. Am Sonntag wählen die Möllenhagener einen neuen Bürgermeister. Der übernimmt ein schweres Amt. „Wir brauchen unsere Rücklagen auf und haben trotzdem noch ein Defizit im Haushalt“, sagt er. Mit ein paar Anpassungen hier und da sei das nicht auszugleichen. „Das muss politisch gelöst werden und das muss man eben können“, sagt er. Die Umlagen für Amt und Kreis drücken, gleichzeitig müssen Kredite getilgt werden. Da will Diener ansetzen. Durch seine politische Arbeit sei er dafür gut vernetzt. Vor der Ämterhäufung hat er dabei keine Angst. Zeit sei ein Faktor als Bürgermeister, aber eben nicht alles. Seine Erfahrung und Kontakte könnten das locker wettmachen. In zwei Punkten ist er sich dann mit den Konkurrenten doch einig. Die Eigenständigkeit des Ortes und der Bildungsstandort seien nicht verhandelbar. Pläne hat der Landwirt vor allem für den Bereich Kultur und Soziales. „Dafür brauchen wir endlich wieder einen Ausschuss.“ Gebührenerhöhungen für Turnhalle und Gemeinderäume soll es mit ihm jedenfalls nicht geben. „Selbst wenn wir damit ein paar Euro einnehmen würden, das rettet den Haushalt nicht“, sagt er. Die Lösung liege im Dialog mit der Landespolitik – und dafür sei er der Richtige.

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