48. Fußball-Knabenturnier:

Die Hansa-Talente stehlen allen die Show

Autohaus-Eschengrund-Cup: Für die D-Junioren vom 1. FC Neubrandenburg 04 endet die Generalprobe vor dem Fußball-Knabenturnier des Nordkurier mit den Plätzen fünf und acht.

FCN-Talent Lina Jabel (Mitte) im Spiel um Platz fünf gegen den Pasewalker FV.
Eckard Berndt FCN-Talent Lina Jabel (Mitte) im Spiel um Platz fünf gegen den Pasewalker FV.

Wohl nicht wunschgemäß ist die Generalprobe der D-Junioren vom 1. FC Neubrandenburg 04 für das 48. Fußball-Knabenturnier des Nordkurier am kommenden Sonnabend verlaufen. Für die zwei Club-Mannschaften, aus denen der Knabenturnier-Kader gebildet wird, reichte es beim Autohaus-Eschengrund-Cup in der Neubrandenburger Sporthalle an der Adlerstraße unter acht Teilnehmern nur zu den Plätzen fünf und acht.

Während in den Platzierungsspielen die erste Mannschaft des FCN den Pasewalker FV per 5:1-Erfolg auf Platz sechs verwies, war das Team II gegen den späteren Turniersiebten Greifswalder SV mit 0:4 chancenlos.

Dass die Ergebnisse nicht gerade für Euphorie im FCN-Lager sorgten, sollte sich jedoch nicht auf die Moral der Mannschaft niederschlagen. Das meint auch Trainer Axel Kühl: „Eine bessere Platzierung hätte ich mir schon gewünscht. Dennoch bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Auch die Ergänzungsspieler haben sich gut präsentiert. Nehmen wir die knappe 2:3-Niederlage in der Vorrunde gegen Hansa Rostock als gutes Omen! Da haben wir sehr gut dagegen gehalten. Ich bin optimistisch“, zeigte sich Kühl kämpferisch.

Die Hanseaten gewannen das Finale

Mit dem FC Hansa Rostock und dem SC Staaken standen die beiden stärksten Turnier-Mannschaften im Finale. In einer packenden Partie, die bis zur Schlusssekunde auf Messers Schneide stand, gewannen die Hanseaten nicht unverdient mit 3:2.

„Natürlich bin ich mit dem Abschneiden meiner Jungs zufrieden. Gerade gegen die starken Berliner Truppen wird uns immer alles abverlangt“, so Hansa-Coach Frank Dowe. Auch mit Blick auf das Knabenturnier ist der Rostocker zuversichtlich. „Man muss mit einer Prognose zwar vorsichtig sein, aber ich denke schon, dass wir ganz gut gewappnet sind. Nicht nur wegen der guten Turnierergebnisse in den letzten Wochen, sondern auch die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, lässt uns hoffen, weit vorn zu landen“, meinte Dowe weiter.

Eine einseitige Sache war das Berliner Duell im kleinen Finale zwischen den Reinickendorfer Füchsen und Hertha Zehlendorf. 5:1 hieß es am Ende für die „Füchse“.

Kleines Trostpflaster für den Gastgeber: Der Triumph im Neumeterschießen. Hier ließ die zwölfjährige Lina Jubel (FCN I) ihre männlichen Kollegen alt aussehen. Die weiteren Einzelauszeichnungen gingen auf Reisen. Florian Palmowski (Staaken) wurde zum besten Torwart gewählt. Samuel Scharfvon Hansa sicherte sich die Torjägerkrone mit acht Treffern.

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