Im Gespräch mit dem Trainer Aloscha Shpilevski :

Dribbelte auf das falsche Tor

Sie können sehr jungen Spielern zeigen, wie sie das Beste aus sich herausholen: Die Trainer. Doch wer sind sie? Der Nordkurier hat den Coaches der U13-Mannschaften des Fußball-Knabenturniers ein paar Fragen der anderen Art gestellt. Diesmal: Der Trainer des RB Leipzig - Aloscha Shpilevski.

Aloscha Shpilevski (hintere Reihe links) und die Junioren vom RB Leipzig freuen sich schon auf den "Hexenkessel" des Fußball-Knabenturniers.
RB Leipzig Aloscha Shpilevski (hintere Reihe links) und die Junioren vom RB Leipzig freuen sich schon auf den "Hexenkessel" des Fußball-Knabenturniers.

Was ist ihr persönlicher Trainer-Albtraum?

Meine Ungeduld und meine zu hohe Erwartungshaltung an mich selbst, aber auch an die Jungs.

Was ist Ihre erste Fußball-Erinnerung?

Eine kuriose und zugleich witzige: In meinem ersten Fußballspiel, kurz nachdem der Anpfiff ertönte und ich den Ball zugespielt bekam, ist mir aufgefallen, dass mein eigenes Tor von den Gegenspielern gar nicht bewacht wurde. Kurzerhand entschied ich, auf dieses los zu dribbeln. Zum Glück hat mich unser Trainer dann noch zurück gepfiffen und mir klar gemacht, dass es das falsche Tor war.

Was können Sie nur mit Humor aushalten?

TV-Total!

Wo haben Sie das Finale der letzten WM gesehen?

Zu Hause bei meinen Eltern.

Wen bewundern Sie und warum?

Es gibt so einige Persönlichkeiten, die ich aufgrund ihrer Qualifikationen, Taten, Erfindungen und ihres Erfolgs bewundere. Außerdem zolle ich Menschen mit Attributen wie Mut, Fleiß, Hingabe, Zivilcourage, Demut und Offenherzigkeit meinen größten Respekt. Aus beruflicher Sicht bewundere ich Pep Guardiola. Er ist nicht nur ein großartiger Trainer, sondern auch ein charismatischer und toller Mensch.