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Spielbericht Vorrunde 4

Auch in dieser Spielrunde gaben die Spieler wieder alles. Es wurde geschwitzt und gelaufen. Gerade der 1. FC Neubrandenburg musste sich warm anziehen.

Noch hat der Torwart Simon Grätz von Bayer Leverkusen nicht viel zu tun.
Susann Moll Noch hat der Torwart Simon Grätz von Bayer Leverkusen nicht viel zu tun.

Spiel 22: Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund 1:0

Für Dortmund geht es schon langsam um die Ehre: Drei Auftritte auf dem Neubrandenburger Hallenparkett hatten die jungen Westfalen heute schon und alle gingen in die Hose. Die Bayer-Knaben auf der Gegenseite feierten ein Schützenfest im ersten Spiel, dann geriet die Tormaschine ins Stottern. Mal sehen, ob die Jungs noch mal nachjustiert haben und in ihrem dritten Spiel des Tages wieder besser zielen.

Die Werkself, die hier ein Sechser auf dem Feld ist, stößt an. Und wirbelt gleich mal wieder los. Scott schickt einen Ball nach innen vor das Tor, aber da steht kein Abnehmer. Ein zweiter Versuch gelingt besser. Scott auf Türkmen, der hält seinen Fuß und und schiebt das Leder unter die Latte. Leverkusen führt und Dortmund verzweifelt fast in diesem Turnier. Ein Ausgleich ist nicht mehr drin. Es bleibt bei dem 1:0 für Bayer Leverkusen.

Spiel 23: RB Leipzig - 1. FC Neubrandenburg 3:1

Das Spiel beginnt standesgemäß mit einem wagemutigen Vorstoß von Leipzigs Torwart Tim Schreiber. Bemerkenswert, dass er auch bei gegnerischem Ballbesitz an der Mittellinie verteidigt. Natürlich versuchen es die Neubrandenburger mit dem einen oder anderen Heber, um dieses auszunutzen, aber Pascal Martin versucht es mit einem Heber, Tim Schreiber ist noch dran, aber die Kugel fliegt ins Toreck. 1:0 für den 1. FC Neubrandenburg 04.

Ausruhen können sich die Neubrandenburger jedoch nicht, denn es folgen drei Tore, die auf das Konto der Leipziger gehen. Das Spiel endet mit einem Stand von 3:1 für RB Leipzig.

Spiel 24: TSG Hoffenheim - TSG Neustrelitz 3:0

Gleich brennt es lichterloh vor dem Kasten der Neustrelitzer. Lukas Schulz stürmt an und zwingt zwei Neustrelitzer zu Rettungstaten, aber humpelt dann vom Feld. Kollege Philipp Kamp macht es besser und hebt den Ball über Claudius Schröder im Neustrelitzer Tor zum 1:0 in die Maschen.

Die Kraichgauer haben mehr vom Spiel, aber die Strelitzer verstecken sich nicht. Nils Kaiser fehlt vorne jedoch die Unterstützung, weil hinten jedes Bein gebraucht wird, um den Angriffen der 1899er standzuhalten. Die Neustrelitzer Fantruppe macht ihren Jungs mit Fanfaren und rhythmischem Klatsche Mut. Hoffenheims Tim Janke fühlt sich durch das Klatschen auch angesprochen und erhöht auf 2:0.

Szenenapplaus für Tormann Claudius Schröder, der immer wieder einen höheren Rückstand der Neustrelitzer verhindert. Torben Gäbel versucht, für Entlastung zu sorgen, wird aber vom Ball abgedrängt, damit der Hoffenheim-Keeper zugreifen kann. Wenig später fällt bereits das 3:0 für den TSG Hoffenheim - und es bleibt bei diesem Ergebnis.

Spiel 25: Werder Bremen - VfL Wolfsburg 1:1

Auch wenn's gleich farbtechnisch ein bisschen schwierig wird, folgt eine interessante Partie. Beide Teams haben jeweils einmal gewonnen, verloren und unentschieden gespielt. Soll es heute das Halbfinale werden, müsste jetzt eigentlich so etwas wie ein Sieg her. Denn wie sagte schon Wölfe-Coach Marc Wilhan: "Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte wäre schon toll."

Nordisch unterkühlt könnte man den Fußball bezeichnen, den Bremen und Wolfsburg hier zelebrieren. Immer wieder entfleucht das Tempo, man will offenbar nichts überstürzen, und dann sind die zehn Minuten auch bald schon wieder um. Dann, Achtung! Konter Bremen Nick Woltemack auf Michel Eickschläger, daneben! Puh. Im Gegenzug dann das lange ersehnte Tor: Eric Bäcker trifft zum 1:0 für den VfL Wolfsburg. Es verbleiben zwei Minuten.

Bremen liegt hinten und spielt nach vorn. Und wie: Nick Woltemack aus Nahdistanz, gehalten. 18 Sekunden vor dem Abpfiff kommt dann der Michel Eickschläger daher und lässt einfach die drohende Niederlage nicht zu: Ein Bild von einem Schuss erzwingt den glücklichen Ausgleich, Werder und Wolfsburg trennen sich 1:1.

Spiel 26: Hertha BSC - VfB Stuttgart 2:2

Die Berliner dürfen den Ball ins Spiel dribbeln und Artur Sajfutdinov prüft gleich einmal Sebastian Dippold im VfB-Kasten. Aber der hält den Schuss von links sicher in seinen Händen. Und setzt jetzt seinerseits seiner Vorderleute in Szene. Die kleinen Schwaben machen Druck auf das Hertha-Tor, bedrängen immer wieder Florian Horenburg. Der Spanier im roten Trikot, Enrique Katsianas-Snachez, scheitert aber zwei Mal am Hertha-Keeper. Endlich Aktion! Frederic Schumann bricht den Bann und netzt zum 1:0 ein. fast im Gegenzug gleicht Arnel Kujovic nach einem tollen Spielzug aus.

Ein kleiner Herthaner wird vom Spielfeld getragen. Applaus macht ihm Mut, die Betreuer verarzten ihn. Hoffen wir, dass er bald wieder mitspielen kann. Der Genesung helfen könnte die Tatsache, dass Lazar Samardzic Hertha in Führung stochert, nachdem zwei Berliner den Stuttgarter Tormann bedrängt hatten. Frederik Schumann will das Ergebnis aber so nicht akzeptieren. Er rennt an, und zwar mit Erfolg. Kurz vor Schluss erzielt er den Ausgleich zum 2:2.

Spiel 27: Tottenham Hotspur - Hansa Rostock 3:1

Zwei Siege hat der FC Hansa Rostock heute schon erspielen können. Man kann guten Gewissens schon jetzt festhalten, dass das Vorhaben von Trainer Ringo Scholz von seinen Schützlingen in die Tat umgesetzt wurde: "Wir wollen dazu beitragen, die vielen Zuschauer mit offensivfreudigem Fußball zu begeistern." Gleich geht's gegen die Spurs.

Hello, Mister Rafferty Pedder! Der kleene Blonde umkurvt zwei Hanseaten und prüft Raphael Bartell. Eine Minute später macht Pedder es better: Sein strammer Schuss überwindet den Rostocker Torwart. Der muss kurz darauf schon wieder hinter sich greifen, als Dennis Cirkin aus spitzem Winkel erfolgreich ist. 2:0 für Tottenham, das ist mal 'ne Ansage.

Die Hansa-Hymne soll die letzten Kräfte auf dem Feld mobilisieren. Erik Langschwager mit einer guten Einschussmöglichkeit, allein, der Junge trifft den Ball nicht richtig. Im Gegenzug dann die Entscheidung: Die Abwehr kriegt den Ball nicht weg, Rafferty Pedder sagt "Thank you!" und "three-one"! Das wars, Hansa verliert gegen Tottenham mit 1:3.

Spiel 28: Borussia Dortmund - 1. FC Köln 0:1

Beide Teams gucken erst mal, was geht. Dortmund hält den Ball in den eigenen Reihen, dann kann der Gegner wenigstens keine Tore machen. Aber die jungen Borussen haben ihrerseits noch keinen einzigen Treffer auf der Habenseite stehen. Lange geht das aber nicht gut. Torwart Jaworek spielt seine Vorderleute ein Mal nicht präzise an, Oskar Greven fängt den Ball ab und schiebt überlegt ein. Köln geht in Führung.

Dortmund ist aber auch neben der Spur, meine Herren. Köln ist keine Übermannschaft, aber macht mehr Betrieb auf dem Platz als die Schwarz-Gelben. Greven hat eine zweite Chance, findet diesmal aber in Jaworek seinen Meister. Dann darf sich auch Jan Bröskamp auf der gegenseite mal auszeichnen, er entschärft einen Schuss von Rilind Hetemi.

Aldim Dervisevic darf für Köln auch noch mal probieren, ob die Dortmunder Schießbude noch geöffnet hat. Aber nix da, noch bitterer wird es nicht für die Borussia. Sie verleiren ein weiteres Mal und stehen ohne Punkt und Tor ziemlich belämmert da. Ein Turnier zum Abhaken für die Gäste aus dem Ruhrpott. Nächstes Jahr wird es wieder besser, ok?

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