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Spielbericht Vorrunde 6

Sehr unglückliche kleine Borussen, spielstarke Kölner und überraschende Neubrandenburger: Auch die letzte Vorrunde im Knabenturnier hat es noch einmal in sich.

Kopfball! Die Kölner überzeugen durch spielerisches Können.
Anja Rau Kopfball! Die Kölner überzeugen durch spielerisches Können.

TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund 2:0

Hoffenheim stößt an und setzt nach drei Sekunden einen Ball an den rechten Innenpfosten. Sean Seitz war der Absender des Schusses. Sein Kollege Tim Janke hat mehr Glück. Nach einer Minute Spielzeit steht es 1:0 für die TSG.

Dortmund scheint im Spielverlauf wegen der bisherigen Pleiten verunsichert: Akbulut, Hetemi und Henry Martin Kree rennen und rennen, aber kommen nicht voran. Pässe kommen nicht an, Schüsse sind zu harmlos.

Als Sean Seitz wieder schießt, ist es ein Volltreffer: 2:0 für die Jungs aus Hoffenheim! Man muss echt Mitleid mit dem BVB-Nachwuchs haben. Das wird eine trübe Heimfahrt für sie.

Werder Bremen - Hamburger SV 0:2

Hamburg wechselt schon kurz nach dem Anpfiff das Team komplett - und zeigt sich damit erfolgreich. In der 6. Minute fällt das erste Tor. Valon Zumberi frickelt sich auf rechts außen mit bemerkenswerter Schnelligkeit durch einen ganzen Wald von Bremer Abwehrrecken, sein Pass findet Bleron Selimi, der sich höflich bedankt und den Spielstand auf 2:0 für den HSV ändert.

Bremen möchte auch eines von diesen Toren haben. 80 Sekunden vor Abpfiff fangen die Fernschüsse an, aber vergeblich.

Der HSV bezwingt Werder Bremen mit 2:0, womit klar ist, dass auch in diesem Jahr der Titel des Fußball-Knabenturniers nicht verteidigt werden kann.

Hertha BSC - Bayer Leverkusen 0:3

Hertha bringt den Ball ins Spiel, die Leverkusener stehen ihnen gleich auf den Füßen - aufmerksam und spielstark. Der Dauerdruck zeigt Erfolg, Samed Onur drischt das Leder ins Berliner Tor und bringt sein Team in Führung. Und Marc Knops gelingt es, einen Abschlag des Berliner Keepers abzufangen und die Kugel rechts unten ins Tor zu schieben. 2: 0 für Leverkusen. Auch für das dritte Tor zeichnet Knops verantwortlich.

Und so bleibt es bis zum Schluss. Die Herthaner haben damit das Halbfinale verpasst. Mit Leverkusen steht der erste Halbfinalist aus Staffel zwei fest.

1. FC Neubrandenburg - Hansa Rostock 2:1

Der FCN hat Anstoß und schießt sofort aufs Tor, wie bei jedem Spiel in diesem Knabenturnier. Sekunden später macht Benjamin Haase dies gleich noch einmal, fast von der Mittellinie zieht er ab - erfolglos. Neubrandenburg bleibt am Ball, Edgar Zallmann zieht ab, und hat Glück, dass ein Hansa-Bein den Ball ins eigene Tor abfälscht: 1:0 für den FCN!

Hansas Jonas John Rinow bleibt locker, sein Doppelpass nach einem Freistoß führt zu freier Schussbahn, die der Hansa-Kicker ausnutzt: 1:1! 

FCN-Spieler Benjamin Haase spielt Niclas-Jan Stiller an, der Nerven beweist und eine Minute vor Abpfiff zum 2:1 ins Rostocker Tor trifft. Den Sieg hält letztendlich Ben Monsig fest, der einen Distanzschuss von Hansas Paul Brosius abwehren kann. Also, der zweite Sieg für den 1. FC Neubrandenburg 04!

TSG Neustrelitz - 1. FC Köln 0:4

Die Jungs aus Neustrelitz bemühen sich in dieser Partie immer wieder, die Domstädter in Bedrängnis zu bringen. Das misslingt leider. Nach drei Minuten führt Köln. Joshua Schwirten erhöht auf 2:0 für den FC-Nachwuchs.

3:0: Das zweite Tor, das Kölns Maximilian Fischer einnetzt. Dafür darf er sich auf der Bank ausruhen. Und seine Teamkamerad Nico Kraus legt einen weiteren Treffer nach. Mit 4:0 beenden die Kölner ihr Spiel beim Knabenturnier. Die jungen TSGler schießen vom Punkt um Platz 11 und werden von ihren Fans mit Beifall verabschiedet. Dafür bedanken sie sich auch artig. Feine Leistung!

VfL Wolfsburg - Hamburger SV 2:2

Wolfsburg startet gut, Marcel Beifus feuert den ersten Hallo-Wach-Weckruf gen Hamburger Tor. Es folgt ein Spitzen-Sprint von Hamburgs Tony Debra, der den Wolfsburgern den Ball abluchst, der dann auf verschlugenen Wegen zu Jonas Clein gerät - 1:0!

Keine vier Minuten sind rum, und wir haben wieder Gleichstand. Kompromisslos, wie es nun mal seine Art ist, haut Wolfburgs Luca Friederichs den Ball in die Maschen, 1:1. Nathan Wahlig nimmt sich ein grün-weißes Beispiel und erhöht sogleich auf 2:1.

29 Sekunden vor Schluss trifft HSV-Abwehrspieler Emanuel Mirchev zum 2:2-Ausgleich. Das bedeutet, dass Wolfsburg das Halbfinale knapp verpasst hat und der HSV nicht Letzter der Staffel 1 ist.

VfB Stuttgart - Bayer Leverkusen 1:2

Schon nach vier Sekunden zappelt der Ball im Leverkusener Netz. Enrique Katsanias-Sanchez heißt der Torschütze, der den Ball von halbrechts in die Maschen geknallt hat.

1:45 vor dem Ende fällt der Ausgleich für die Leverkusener durch Samed Onur.

Und dann geht ein Raunen durchs Rund: Stuttgart muss den nächsten Treffer kassieren. Cem Tuna Türkmen beendet ihre Halbfinalträume. Hoffenheim hat es geschafft und steht als Staffelzweiter im Halbfinale und trifft auf RB Leipzig. Leverkusen als Staffelsieger tritt gegen die Tottenham Hotspurs an.

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