Alternative Kekse:

Glutenfreies Mehl braucht mehr Feuchtigkeit

Wer normales Mehl nicht verträgt, muss trotzdem auf leckeres Gebäck nicht verzichten.

Glutenfreier Teig ist sehr klebrig.
Kai Remmers Glutenfreier Teig ist sehr klebrig.

Wer wegen einer Gluten-Unverträglichkeit Plätzchen aus glutenfreiem Mehl backt, muss mehr Flüssigkeit als für herkömmliche Teige und ein zusätzliches Bindemittel verwenden. Sonst wird der Teig nicht locker und geschmeidig. Darauf weist die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft (DZG) in Stuttgart hin. Als Bindemittel empfehlen sich gemahlene Flohsamenschalen. Die Flüssigkeit sollte so dosiert werden, dass der Teig zunächst zu weich ist. Er trocknet später stark nach. Ist er zu trocken geworden, kann ein fein geriebener Apfel oder eine fein geraspelte Möhre Abhilfe schaffen. Auch ein Ei bietet sich an. Am besten werden glutenfreie Teige mit einer Maschine geknetet, weil sie sehr klebrig sind. Daher tragen Hobbybäcker beim Nachkneten von Hand Einweghandschuhe oder legen eine Frischhaltefolie über den Teig, rät die DZG. Auch sollte das Gebäck heißer gebacken werden.