Pizza, Burger & Co.:

So klein ist die Auswahl bei Online-Lieferservices im Nordosten

Sich das Abendessen via Internet an die Wohnungstür liefern zu lassen, liegt voll im Trend. Wer im Nordosten aber auf ein großes Online-Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten hofft, wird jedoch enttäuscht.

Burger King testet nun zusammen mit der Internet-Plattform Lieferheld einen Bringdienst.
Jules Esick Burger King testet nun zusammen mit der Internet-Plattform Lieferheld einen Bringdienst.

Bei knurrendem Magen und leerem Kühlschrank muss nicht mehr das Haus verlassen werden, wozu gibt es im Internet Anbieter wie Lieferheld oder Pizza.de. Einfach Postleitzahl eingeben, ein passendes Restaurant auswählen, Essen bestellen und schon klingelt es an der Tür. So verspricht es die Werbung. Der Haken: Der Kunde muss im Internet überhaupt erstmal einen Lieferservice finden.

In Prenzlau und Waren sind es genau zwei Restaurants, in Anklam ist das "Pizza Grillhaus" allein auf weiter Flur in Sachen Online-Lieferservice und in Neubrandenburg findet man - je nach Stadtteil - zwei bis gar kein lieferwilliges Restaurant auf den Plattformen Lieferheld und Pizza.de. Gebratene Nudeln mit Ente, Sushi oder indisches Hähnchen-Curry - auf all das müssen Hungrige sowieso verzichten, denn die Auswahl beschränkt sich dann noch fast ausschließlich auf Pizza, Pasta und Burger.

Pilotprojekt startet, aber nicht im Nordosten

Aber woran liegt das? "Lieferheld ist nur so stark vertreten, wie es Restaurants in der Region gibt. In Flächenländern oder Städten wie Neubrandenburg, Prenzlau oder Waren ist die Dichte an potentiellen Lieferrestaurants noch eine ganz andere, als in Großstädten", erklärt Nora Voß, Sprecherin von Lieferheld.

Auf Pilotprojekte, wie es der Fast Food-Riese Burger King aktuell in Kooperation mit Lieferheld testet - Kunden können sich den Whopper und Co in ausgewählten Städten direkt online nach Hause liefern lassen - muss der Nordosten wohl auch größtenteils verzichten. Nur in Greifswald werden bereits seit Jahren Burger und Fritten geliefert.

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Kommentare (1)

Selber machen ist sowieso besser. Was es im Moment in NB gibt, ist im wesentlichen unterstes Mittelfeld. Auf Anhieb würde mir nur eine positive Ausnahme einfallen, aber selbst dort nicht das komplette Sortiment, sondern nur das Alleinstellungsmerkmal. Dann lieber ein belegtes Knäckebrot oder ein Apfel. Allemal besser.