Komiker feiert Geburtstag:

50 Gründe, Hape Kerkeling zum 50. zu gratulieren

Hape Kerkeling gehört zu den einflussreichsten Unterhaltungskünstlern des deutschsprachigen Raums. Am Dienstag feiert er ein halbes Jahrhundert Leben.

Hape Kerkeling als Königin Beatrix (Grund Nr. 4)
Hammer Hape Kerkeling als Königin Beatrix (Grund Nr. 4)

1. Weil er mit „Ich bin dann mal weg“ das erfolgreichste deutsche Sachbuch der Nachkriegszeit schrieb.

2. Weil er gesundheitliche Probleme 2001 als Anlass nahm, den Jakobsweg zu gehen und daraus den Bestseller formte.

3. Weil er in „Der Junge muss an die frische Luft“ die Wahrheit über den Suizid seiner Mutter erzählte.

4. Weil er 1991 als Königin Beatrix einen legendären TV-Moment schuf.

5. Weil er die Journalistenparodie Horst Schlämmer zum Leben erweckte.

6. Weil er 2006 als Horst Schlämmer bei „Wer wird Millionär?“ Günther Jauch zum Stuhltausch drängte und raten ließ.

7. Weil er 2009 mit „Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“ etwa 1,3 Millionen Zuschauer lockte, obwohl es wenig Kritikerlob gab.

8. Weil er als Gisela Horst Schlämmer abblitzen ließ.

9. Weil er die prätentiöse Schlagersängerin Uschi Blum schuf („Sklavin der Liebe“).

10. Weil er als kurzsichtiger Siegfried Schwäbli viele zum Lachen brachte.

11. Weil er als vorlautes Vorschulkind Hannilein mit roten Haaren die lieben Kleinen liebevoll karikierte.

12. Weil er als Paarberaterin Evje van Dampen das Gefühl der Gefühle charakterisierte.

13. Weil er seiner Heimat Ruhrgebiet stets liebevoll verbunden blieb.

14. Weil er mit „Samba in Mettmann“ eine Provinz-Posse vorlegte, die einigen gefiel.

15. Weil er als eine seiner bewegendsten Begegnungen im Leben ein Zusammentreffen mit dem Dalai Lama beschrieb.

16. Weil sein 2009 auch erfolgreich verfilmtes Hörbuch „Ein Mann, ein Fjord!“ gut ankam.

17. Weil er dem Schwulenaktivisten Rosa von Praunheim längst verzieh, dass der ihn 1991 im Fernsehen outete.

18. Weil er der Öffentlichkeit eine Schlammschlacht nach der Trennung von seinem langjährigen Lebensgefährten Angelo Colagrossi ersparte.

19. Weil er mit „Club Las Piranjas“ eine TV-Urlaubssatire schuf, die bei vielen Kult ist.

20. Weil er mit dem Fernsehfilm „Willi und die Windzors“ einen Kultfilm schuf.

21. Weil er in der Kinokomödie „Kein Pardon“ 1993 mit Heinz Wäscher eine geniale Rolle für Heinz Schenk schuf.

22. Weil er zum Tod von Heinz Schenk 2014 den richtigen Ton traf: „Seine Schlagfertigkeit und sein subtiler Witz haben unser Leben bereichert. Heinz, du warst fantastisch!“

23. Weil er zum Tod von Dirk Bach 2012 den richtigen Ton traf: „ Dicki, was machen wir jetzt bloß ohne Dich!?“

24. Weil er mit Isabel Varell eine gute beste Freundin hat.

25. Weil er die Übernahme der Moderation von „Wetten, dass..?“ zweimal ablehnte.

26. Weil auch vermeintliche Flops seinem Ruf nichts antaten.

27. Weil er 2003 mit der RTL-Sendung „Die 70er Show“ Erfolge feierte.

28. Weil er 1999/2000 mit der Sat.1-Show „Darüber lacht die Welt“ Erfolge feierte.

29. Weil er sich 1977 vergeblich für den Dicki im Loriot-Sketch „Weihnachten bei den Hoppenstedts“ bewarb.

30. Weil er als Kind vielen Sendern, sogar dem DDR-Fernsehen, Kassetten schickte, um berühmt zu werden.

31. Weil er in den Filmen „Kung Fu Panda“ (2008 und 2011) seine Stimme dem moppeligen Pandabären Po lieh.

32. Weil er 2013 in „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ als Stimme von Schneemann Olaf zu hören war.

33. Weil er ein großer Fan vom Eurovision Song Contest ist und 1989 bis 1991 auch dessen Vorentscheid moderierte.

34. Weil er 2004 und 2005 sein Lehrer-Ich bei („Der große Deutsch-Test“, „Der große Deutschlandtest“) zeigte.

35. Weil er über seine Zweifel an der „Let’s Dance“-Moderation sprach, nachdem 2006 Kandidatin Heide Simonis (SPD) hart angegangen wurde.

36. Weil er 2010 bis 2014 die Goldene Kamera zu einer unterhaltsamen Gala machte.

37. Weil er als näselnder Schwuler im Düsseldorfer Café Korten überzeugte.

38. Weil er als Inspiration etwa Evelyn Hamann, Trude Herr, Heidi Kabel, Helga Feddersen und Elke Heidenreich nennt.

39. Weil er als Inspiration etwa Hans Rosenthal, Rudi Carell, Peter Alexander, Dieter Hallervorden, Loriot und Heinz Erhardt nennt.

40. Weil er als Kind die Kölner Legende Willy Millowitsch und die Ruhrpott-Ikone Jürgen von Manger schätzte.

41. Weil sein persönlicher Film-Klassiker Federico Fellinis „Ginger und Fred“ ist. „So wie Fellini die Welt sieht, so sehe ich sie auch.“ Es gebe so viel Schlechtes, aber er lache einfach darüber.

42. Weil er zum 80. von Udo Jürgens passende Worte fand: der Musiker habe „den Soundtrack zur Bundesrepublik Deutschland geschrieben“.

43. Weil er zum ESC-Sieg von Conchita Wurst schrieb: „Heute sind wir alle Österreicher.“

44. Weil er ein prominenter Unterstützer der Deutschen Aids-Stiftung ist.

45. Weil er ansonsten wenig von seinem sozialen Engagement preisgibt.

46. Weil er ein bekennender Schlager-Fan ist.

47. Weil er in die „Die Oma ist tot“ von 1997 Ruhrpott-Ikone Tana Schanzara eine Rolle gab.

48. Weil er sich nie von einer politischen Partei vereinnahmen ließ.

49. Weil er bei seinem ersten TV-Auftritt mit 17 Jahren im SWF-„Talentschuppen“ eine Mischung aus forsch und schüchtern hinlegte.

50. Weil er als Genießer rund um seinen 50. Geburtstag flieht: „Zwei, drei Wochen irgendwohin, wo es warm ist.“

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