Finale des Neubrandenburger Jazzfrühlings:

Alice Francis und Splendid rocken den Güterbahnhof

Mehr als 500 Menschen im Neubrandenburger Güterbahnhof feierten das Finale des Jazzfrühlings. Ihnen wurde Musik geboten, die in die Beine ging.

Fürs Auge und fürs Ohr: Alice Francis eröffnete das Konzert im Güterbahnhof.
Frank Wilhelm Fürs Auge und fürs Ohr: Alice Francis eröffnete das Konzert im Güterbahnhof.

Es brauchte zwar einige Titel, bis der Funke übersprang. Aber als Alice Francis das Feuer dann gelegt hatte, breitete es sich schnell aus im Güterbahnhof Neubrandenburg. Es gab nur wenige Gäste, die nicht mit den Beinen oder dem ganzen Körper zuckten - oder sich einfach komplett der Musik hingaben. Wie Marie Feldt. Die junge Frau stammt aus Neubrandenburg, lebt aber heute in Berlin. Nach fünf Jahren ist sie wieder mal dabei beim Jazzfrühling in ihrer Heimatstadt. Sie sei extra dafür in die Viertorestadt gekommen. "Gut, dass es den Jazzfrühling gibt, ansonsten ist die Stadt ja leider ziemlich trist."

Alice Francis wird auch Miss Flapperty genannt – ein Name, der die Worte Liberty und Flapper verbindet. Er steht seit der Swing-Ära für selbstbewusste Frauen. Das lebt sie auf der Bühne voll aus. Und sie nimmt sich zusammen mit ihrer Band die Freiheit, sich aus allen möglichen Musikrichtungen zu bedienen: Swing der 20er Jahre, aktuelle Pop-Musik, HipHop, ein bisschen Jazz und Elektro-Sounds.

Bei Splendid drängten sich die Fans von Anfang an vor der Bühne. Frontman Pat heizte die Stimmung richtig an. Er und seine Musiker haben's einfach drauf, das Publikum mitzureißen. Sie rockten den Saal mit mehr als 500 Gästen. JazzConnection Andreas Meenke, dem die anstrengende Woche Jazzfrühling ins Gesicht geschrieben war, resümierte bereist vor dem Konzert, dass der 24. Jazzfrühling einer der bislang besten war.

Jetzt freuen wir uns einfach auf das Jubiläumsfestival im kommenden Jahr.

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