Neu im Kino:

Asterix im Land der Götter

Wildschweine, versteckt euch, diese verrückten Gallier sind wieder unterwegs! Im neuen, computeranimierten Abendfüller müssen sich Asterix, Obelix und Co. natürlich einmal mehr mit den Römern herumschlagen. Nur ist diesmal irgendwie alles ein bisschen anders.

So kennt man sie: Asterix (r) und Obelix mit einem Wildschwein.
Universum Film / M6 STUDIO / BELVISION / M6 FILMS / SNC / LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ / GOSCINNY-UDERZO So kennt man sie: Asterix (r) und Obelix mit einem Wildschwein.

Was hat Julius Cäsar nicht schon alles probiert, um das Dorf der Zaubertrankhelden zu erobern! Aber nun verfolgt der Imperator eine neue Strategie, die tatsächlich Erfolg zeitigen könnte. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Rebellensiedlung errichten die Römer „Das Land der Götter“, einen 5-Sterne-Erholungspark mit allen Annehmlichkeiten. Natürlich tun Asterix und Co. ihr Möglichstes, um die Ausführung des Projekts schon in der Bauphase empfindlich zu stören. Aber die Sabotage zeitigt nur vorübergehend Erfolg. Als die neuen Bewohner anrücken, geraten die Gallier zudem in ein moralisches Dilemma. Sie haben keinerlei Problem damit, die römischen Legionäre durch die Luft fliegen zu lassen. Aber die Zivilbevölkerung, die sich erholungssuchend im göttlichen Land einfindet, ist natürlich tabu. Tatsächlich entspinnt sich sogar ein reger Handel mit den neuen Nachbarn. Eine Zeit lang scheint es tatsächlich so, als könne man die Gallier korrumpieren. Wird die Lust auf Luxus das schaffen, was Cäsars Waffengewalt nicht bewirken konnte?

Das Regie-Duo von „Asterix im Land der Götter“ verfügt zum einen über intime „Asterix“-Erfahrungen - Alexandre Astier hat als Schauspieler an „Asterix bei den Olympischen Spielen" mitgewirkt. Zum anderen wurde mit Louis Clichy ein Mann gefunden, der schon an der Produktion der Pixar-Meisterwerke „Wall-E“ und „Oben“ mitgewirkt hat. Das lustige und actionreiche Resultat dieser Kooperation dürfte Asterix-Fans voll zufriedenstellen, aber auch viele junge Trickfilmfreunde anfixen, die bislang keine Berührungspunkte zum Universum der Herren René Goscinny und Albert Uderzo hatten. Schauspieler Milan Peschel („Halt auf freier Strecke“) leiht in der deutschen Version Asterix seine Stimme, während Obelix von Charly Hübner („Bibi & Tina“) gesprochen wird. Der Film basiert übrigens auf dem 17-ten Comic-Abenteuer der gallischen Helden „Die Trabantenstadt“, das 1971 in Frankreich und drei Jahre später auch auf Deutsch erschien. Bleibt zu hoffen, dass die Filmemacher im reichen Fundus noch viele weitere Vorlagen für großes Kino aufstöbern.

Verleih: Universum Film   
Bundesstart: 26. Februar 2015    
Genre: Trickfilm

Mehr Infos unter: www.AsteriximLandderGoetter.de

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