Neu im Kino :

Belle & Sebastian

Ein wunderbarer französischer Film für die ganze Familie erzählt die Geschichte eines Jungen und seiner Hündin, die in unruhigen Zeiten viele Prüfungen zu bestehen haben.

Filmhund Belle, ein Pyrenäenberghund, der deutsche Schauspieler Andreas Pietschmann (r) und sein französischer Schauspiel-Kollege Tcheky Karyo.
Britta Pedersen Filmhund Belle, ein Pyrenäenberghund, der deutsche Schauspieler Andreas Pietschmann (r) und sein französischer Schauspiel-Kollege Tcheky Karyo.

In den französischen Alpen herrscht 1943 reger Durchgangsverkehr. Ein Flüchtlingsstrom ist auf dem Weg in die Schweiz, immer in Gefahr, von den Deutschen aufgespürt zu werden oder in der unwirtlichen Bergregion zu verunglücken. Diese Region ist die Heimat des Jungen Sebastian (Félix Bossuet). Weil seine leibliche Mutter, so geht die Legende, nach Amerika gegangen ist, wächst das Kind bei Angélina (Margaux Chatelier) und  Guillaume (Dimitri Storoge) auf.

Oft streift Sebastian auch mit seinem väterlichen Freund, dem ergrauten Naturburschen César (Tchéky Karyo, „GoldenEye“), durch die atemberaubend schöne Gegend. Diese Ausflüge sind in der letzten Zeit gefährlicher geworden, denn angeblich treibt eine wilde Bestie ihr Unwesen im Revier. Bald darauf wird Sebastian mit dem „Ungeheuer“ konfrontiert, dass sich als große und gar nicht unfreundliche Hundedame erweist, die nach ein wenig Pflege sogar recht ansehnlich ist.

Sebastian und das auf den Namen „Belle“ getaufte Tier werden dicke Freunde. Aber im Ort steht die Hündin nach wie vor auf der Abschussliste. Gleichzeitig geraten die Dorfbewohner ins Visier eines deutschen Offiziers, der sie der Fluchthilfe bezichtigt. Im Falle von Sebastians Ziehvater Guillaume sind diese Verdächtigungen durchaus berechtigt. Dunkle Wolken ziehen auf…

Wenn Schauspieler zur Feder greifen, um Kinderbücher zu schreiben, kommt hin und wieder tatsächlich etwas Vernünftiges dabei heraus. So im Falle der französischen Aktrice Cécile Aubry, die in den 50-er Jahren in einigen bekannten Filmen mitgespielt hat, danach aber eine literarische Laufbahn einschlug. Aubry ist die geistige Mutter des Duos „Belle & Sebastian“, dessen Abenteuer in den 1960-er Jahren zu einer TV-Serie verarbeitet wurden.

Auch in Deutschland avancierten die Hunde-Abenteuer zum Straßenfeger. Weitab von den Kitschattacken Hollywoods hat nun Regisseur Nicolas Vanier („Der letzte Trapper“), ein Spezialist für Konfrontationen von Mensch und Natur, den Stoff fürs Kino entdeckt. Für seine Neuauflage hat der Filmemacher das bestmögliche Ensemble zusammengetrommelt. Neben Frankreichs Weltstar Tchéky Karyo ist auch „Mehdi“ zu erleben, der den Sebastian einst in der Fernsehserie verkörperte. Sein aktueller Nachfolger Félix Bossuet ist ein absoluter Herzensbrecher, der das Publikum von der ersten Sekunde an fest im Griff hat. Die Rolle der Belle teilten sich übrigens drei Hundedamen. Ein wunderbarer, spannender und warmherziger Familienfilm, der ein ganz großes Publikum verdient.

Verleih: Ascot Elite     
Bundesstart: 19. Dezember 2013  
Genre: Abenteuer / Drama / Familienfilm

Mehr Infos unter: www.belle-und-sebastian.de

 

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