Die versunkene Stadt in der Ostsee:

Buch spürt den „Vineta-Trugbildern“ nach

Vineta, die in der Ostsee versunkene Stadt, beflügelte Historiker, Literaten und die Fantasie von Träumern. Die Autorin Martina Krüger geht in ihrem breit recherchierten Buch der Vineta-Utopie auf den Grund.

Martina Krüger begab sich auf die Spurensuche nach Vineta.
Stefan Sauer Martina Krüger begab sich auf die Spurensuche nach Vineta.

Ein neues Buch geht auf Spurensuche nach der sagenumwobenen, angeblich in der Ostsee versunkenen Stadt Vineta. Die Autorin Martina Krüger geht in ihrem 130 Seiten umfassenden Buch „Vineta-Trugbilder“ der Entstehung der Legende nach, trägt die verschiedenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Vermutungen über Vineta zusammen und klopft sie auf Glaubwürdigkeit ab.

In lockerem Plauderton und mit Augenzwinkern nimmt die Autorin, Sprecherin der Vorpommerschen Landesbühne, den Leser mit in die vinetische Welt. Archäologen sind nach Grabungen überzeugt, dass es mit Wollin - einem größeren Handelsplatz im 10. und 11. Jahrhundert - durchaus eine faktische Grundlage für die Vineta-Legende gegeben haben könnte. Vineta selbst bleibe aber ein Ort der Sage, sagte der Archäologe und Spezialist für slawische Geschichte, Fred Ruchhoeft.

 

Martina Krüger: „Vineta - Trugbilder“, erschienen im Nordlicht-Verlag, ISBN 978-3-00-053241-2.

Buchvorstellung am Freitag, 5. August, 19.30 Uhr, Theaterzelt Chapeau Rouge, Heringsdorf