Apokalypse Hollywood:

Das ist das Ende

Filmstar müsste man sein. Man wäre beliebt und wohlhabend. Und wenn einem der Sinn danach steht, würde man einfach seine besten Freunde um sich scharen, sich eine haarsträubende Geschichte ausdenken und dann einfach drauf losdrehen. Dabei hätte man einen riesigen Spaß und scheffelte nebenbei auch noch Millionen. Die „Kindsköpfe“ Sandler, James und Co. haben es so gehandhabt. Nun folgen ihnen die Komödianten-Kollegen Seth Rogen, Jonah Hill und Konsorten. Und sie machen die Sache so viel besser.

Verleih

Im neuen Haus des bekannten Schauspielers James Franco (James Franco) soll die Party des Jahrhunderts steigen. Natürlich sind notorische Stimmungskanonen wie Jonah Hill (Jonah Hill), Seth Rogen (Seth Rogen), Jay Baruchel (Jay Baruchel), Danny McBride (Danny McBride) und Craig Robinson (Craig Robinson) nicht weit, wenn hübsche Mädels tanzen und allerhand Bewusstsein erweiterndes kursiert. Leider bleibt das ausgelassene Treiben diesmal nicht ungetrübt. Die Welt hat sich dazu entschlossen, just an diesem Abend unterzugehen. Naturgewalten dezimieren die Partygäste, die in einem Bunker überlebenden Freunde arbeiten Überlebensstrategien aus. Dann tritt auch noch Emma Watson (Emma Watson) auf den Plan, die mit ihrer Rolle als liebenswerte Hermine in den Harry-Potter-Streifen so gar nichts gemein zu haben scheint. Aber Nächstenliebe spielt in diesen schweren Zeiten ohnehin keine übergeordnete Rolle. Das bekommen selbst illustre Zeitgenossen wie Rihanna (ebendiese) schmerzhaft zu spüren.

Das Duo Seth Rogen und Evan Goldberg, das irrwitzige Geschichten wie „Superbad“ oder „Pineapple Express“ ersann, führte bei „Das ist das Ende“ zum ersten Mal auch die Regie. Vielleicht ist das Resultat kein Anwärter auf den Oscar®, aber ein herrlich durchgeknallter Spaß für alle ab 16, der bei weitem nicht so oberflächlich daherkommt, wie man vielleicht vermuten mag. Zwischen Masturbationsgesprächen und semi-erfolgreichen Exorzismus-Versuchen schimmert immer wieder durch, welche Gedanken die Schauspieler tatsächlich bewegen. Überraschung: Stars sind auch nur Menschen, und nicht einmal Prachtexemplare ihrer Gattung.

Filmstart am 08. August 2013

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