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Deutsche jubeln bei den Emmys in New York

Schon die Nominierung ist eine Auszeichnung, zum Preis hat es aber nicht gereicht. Heino Ferch ist der International Emmy in New York verwehrt geblieben. Trotzdem gingen gleich zwei Preise nach Deutschland.

Wladimir Klitschko überreichte RTL-Chefin Anke Schaferkordt einen Ehren-Emmy.
Andrew Gombert Wladimir Klitschko überreichte RTL-Chefin Anke Schaferkordt einen Ehren-Emmy.

Das ZDF hat in New York einen der wichtigsten Fernsehpreise der Welt gewonnen. Der Film „Das Wunder von Kärnten“ wurde am Montag mit einem International Emmy ausgezeichnet. Heino Ferch hat den Preis hingegen verpasst. Dafür wurde RTL-Chefin Anke Schäferkordt mit einem Ehren-Emmy gewürdigt.

„Das Wunder von Kärnten“ setzte sich gegen drei Produktionen aus Großbritannien, Japan und Uruguay durch. Deutsche Produktionen gewinnen die Auslandsableger des wichtigsten Fernsehpreises der Welt, des Primetime Emmy, selten – erst recht, wenn es Konkurrenz von britischen Sendern gibt, die für den US-Markt nicht synchronisieren müssen.

RTL-Chefin Schäferkordt wurde mit dem Preis für ihre Verdienste um den Sender und das Privatfernsehen geehrt. Sie bekam die Auszeichnung aus den Händen von Boxer Wladimir Klitschko – der für sie auf die Knie ging. Heino Ferch musste sich einem Briten geschlagen geben. Statt seiner gewann Sean Bean („Game of Thrones“) den Preis für sein Wirken im Film „Accused“. Ferch war für seine Rolle als Polizeipsychologe in „Spuren des Bösen – Racheengel“ nominiert.