Hit des Sommers:

Deutschland sucht den Sommerhit

Welche Musik begleitet uns dieses Jahr am Strand, am Baggersee, auf Open-Air-Partys oder in lauen Nächten auf dem Balkon? Und was ist das Geheimnis des ultimativen Sommerhits? Eine Spurensuche.

Ob in der heimischen Hitparade, in den Bierzelten des Münchner Oktoberfestes oder sogar unter den Top Ten der amerikanischen Charts: Lou Begas Sommerhit „A little Bit of Mambo“ traf weltweit den Nerv.
bub Ob in der heimischen Hitparade, in den Bierzelten des Münchner Oktoberfestes oder sogar unter den Top Ten der amerikanischen Charts: Lou Begas Sommerhit „A little Bit of Mambo“ traf weltweit den Nerv.

Jeder Sommer hat seinen eigenen Soundtrack. "In diesem Jahr setzt sich der Elektrotrend der letzten Jahre ganz klar fort. Zudem gibt es jede Menge Kollaborationen“, sagt Hans Schmucker von GfK Entertainment. Die Marktforscher aus Baden-Baden verkünden jedes Jahr Mitte August den Sommerhit.

Kaum wegzudenken ist der Song des Hamburger Künstlers Felix Jaehn gemeinsam mit Sängerin Jasmine Thompson: „Ain’t Nobody (Loves Me Better)“. Der Remix stand im Mai und Juni acht Wochen auf Platz eins der Charts.

Guter Sommerhit braucht eingängige Melodie

Und wie sieht es bei den Radiosendern aus? „Bei uns hat „Are You With Me“ von den Lost Frequencies das  größte Potential auf den Sommerhit“, sagt Jens Kopel, Musikchef beim Rahmenprogrammanbieter radio NRW. Der chillige, rhythmische Sound mit eingängigen Deep-House-Elementen sei perfekt. Auch bei Spotify spiegelt sich der Elektrotrend wider: Der meistgestreamte Song von 21. Juni bis Mitte Juli ist „Lean On“ (Major Lazor).

Aber was sind eigentliche die Kriterien für einen Sommerhit? Die Marktforscher von GfK Entertainment erwarten eine eingängige Melodie, einen einfachen Text, tanzbaren Rhythmus, gute Laune und einen Künstler, der „vorher noch keinen (großen) Erfolg“ hatte und es auch „aus eigener Kraft“, also etwa ohne Fußball-WM in die Hitliste schafft.

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