Nordkurier-Sinfoniker in der Konzertkirche:

Doppelte Aufgabe für Kika-Star in Neubrandenburg

Die meisten Kinder und Eltern kennen Juri Tetzlaff wahrscheinlich aus dem „Baumhaus“ des Sandmännchens. Doch der Moderator kann noch viel mehr, beispielsweise wunderbar unterhaltsam über klassische Musik plaudern.

Juri Tetzlaff begeistert junge und ältere Konzertbesucher.
Archiv Juri Tetzlaff begeistert junge und ältere Konzertbesucher.

Juri Tetzlaff kann sich noch gut an seinen ersten Auftritt in Neubrandenburg erinnern. Am 3.  Dezember 2015, zur Premiere der Nordkurier-Sinfoniker in der Konzertkirche, brauchte er nicht lange, um Kindern, Eltern und Großeltern beim Familienprogramm mit der Nussknacker-Suite im wahrsten Sinne des Wortes von den Sitzen zu reißen. Mitmachen – das ist bei den Live-Programmen des Kika-Moderators mit Kindern grundsätzlich angesagt. Auch wenn der 44-Jährige pro Jahr Hunderte Auftritte im Fernsehen und auf Bühnen zu absolvieren hat, kann er sich noch gut an die Konzertkirche erinnern: „Toller Saal, super Publikum, nette Stadt. Es hat Spaß gemacht.“ So hat er auch nicht lange gezögert, als er vom Nordkurier und dem Jungen Sinfonieorchester Berlin zum zweiten Mal eingeladen wurde.

Am 22. September wird er quasi in Doppelfunktion unterwegs sein: Tetzlaff agiert als Sprecher bei „Peter und der Wolf“ und er moderiert das Abendprogramm unter dem Titel „Tänze aus aller Welt“. Das berühmte Prokofjew-Stück kann er wohl fast schon im Schlaf sprechen. Unter den unzähligen auf Schallplatte und CD verewigten „Peter und der Wolf“-Variationen gibt es auch eine Version mit Tetzlaff und den süddeutschen Bläsersolisten Pro-Five, produziert 2003. Dafür schrieb Tetzlaff eine eigene, aktualisierte Textversion, die er auch in Neubrandenburg zu Gehör bringen wird.

Schon mehrfach gemeinsame Konzerte gestaltet

Etwa 200 Mal habe er als Sprecher bei „Peter und der Wolf“ bereits auf der Bühne gestanden, schätzt Tetzlaff. Das Stück biete einfach einen „Supereinstieg“ für Kinder in die klassische Musik. Die Mädchen und Jungen in der Konzertkirche können sich zusammen mit ihren Begleitern auf jeden Fall auch schon einmal darauf einstellen, dass sich Tetzlaff wieder einige vom Sitz reißende Aktionen einfallen lassen wird.

Das Junge Sinfonieorchester Berlin und Juri Tetzlaff haben schon mehrfach gemeinsame Konzerte gestaltet, allerdings noch nie mit „Peter und der Wolf“. Und auch der Tänze-Abend ist eine gemeinsame Premiere. „Das sind wirklich Klassik-Hits, die viele kennen, aus Filmen, aus der Werbung“, sagt er. Dies vereinfache den Zugang auch für die Gäste, die eher selten klassische Konzerte besuchen. Auf jeden Fall gebe es auch jede Menge spannende Anekdoten über die Tänze und ihre Komponisten zu erzählen.

Zwei Programme innerhalb weniger Stunden – das ist nicht nur für die Musiker, sondern auch für den Moderator anstrengend. „Zum Kaffee trinken, entspannen und durchatmen“ werde er die Pause nutzen, sagt Tetzlaff. Außerdem wird er sich noch einmal die Texte fürs Abendprogramm anschauen.

Die Nordkurier-Sinfoniker spielen am 22. September um 15.30 Uhr ein Familienkonzert mit „Peter und der Wolf“. Juri Tetzlaff agiert dabei als Sprecher. Am Abend erklingen ab 19 Uhr „Tänze aus aller Welt“. Karten für beide Veranstaltungen gibt es im Medienhaus des Nordkurier in Neubrandenburg oder telefonisch unter 0800 4575033. Für Abonnenten gibt es einen exklusiven Rabatt.

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