Kaum zu stoppen:

Helene Fischers Siegeszug durch das deutsche Fernsehen

Die blonde Sängerin ist heiß umworben: Das ZDF wird an diesem Mittwoch wieder ein Konzert des Shootingstars zeigen und dabei soll es nicht bleiben.

Helene Fischer begeistert das Publikum - das ZDF will diese Begeisterung ausnutzen.
Daniel Reinhardt Helene Fischer begeistert das Publikum - das ZDF will diese Begeisterung ausnutzen.

Helene Fischer wird vermutlich auch durch das Jahr 2015 ruhelos hetzen. Der Marktwert des Schlagerstars hat inzwischen seinen Höchstwert erreicht und wird dem blonden, nur 1,58 Meter großen Shootingstar Millionen-Umsätze bescheren. Ein deutscher Fernsehsender will am Erfolg der 30-Jährigen, die mit ihrem Titel „Atemlos durch die Nacht“ nach seinem Erscheinen im Oktober 2013 die Charts stürmte, teilhaben: das ZDF.

Am Mittwoch serviert der Mainzer Sender zur Primetime um 20.15 Uhr die Höhepunkte ihres Konzerts in der Hamburger O2-World vom Herbst 2014. Ihre Konzertshow „Farbenspiel“ ist ein Spiegel der vier Jahreszeiten. Helene Fischer will darin zeigen, wie vielfältig sie ist.

In diesem Jahr plant das ZDF weiterhin, das Abschlusskonzert ihrer Stadiontournee im Juli im Berliner Olympiastadion sowie eine Ausgabe der „Helene Fischer-Show“ zum Jahresende zu übertragen, teilte der Sender mit. Sie freue sich sehr über die Shows, sagte die Bambi-Preis-Trägerin des vergangenen Jahres laut Mitteilung.

Erfolg schürt Neid

Dass die Lebensgefährtin von Volksmusikmoderator Florian Silbereisen ein Publikumsmagnet ist – daran führt kein Weg vorbei. Vielleicht erzeugt der kommerzielle Erfolg auch Neid innerhalb der TV-Branche. TV-Lästermaul Jan Böhmermann bezeichnete die Künstlerin „als die singende Sagrotan-Flasche“.

Komikerin Carolin Kebekus (34) erntete mit ihrer Parodie „Atemnot“ nicht nur Lob, sondern zog sich auch den Groll der Fischer-Anhänger zu. „Erfolg macht neidisch. Ist hart anzuerkennen, nicht so ein Talent zu sein, nicht wahr Frau Kebekus?“, twitterte ein Fan.

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