Acht Bewerber sind im Rennen:

Hitler-Satire will Auslands-Oscar holen

Das letzte Mal gewann 2007 ein deutscher Film die begehrte Trophäe. Diesen Erfolg wollen die Macher von "Er ist wieder da" nun wiederholen.

Oliver Masucci in der Rolle des Führers: Der Film "Er ist wieder da" will einen Oscar holen.
obs/Constantin Film/Anne Wilk Oliver Masucci in der Rolle des Führers: Der Film "Er ist wieder da" will einen Oscar holen.

Die Macher der Hitler-Satire „Er ist wieder da“ wollen den Film ins Rennen um den Auslands-Oscar schicken. Der Streifen, der Adolf Hitler im Berlin von heute wieder auferstehen lässt, gehört zu insgesamt acht Bewerbern, die den begehrten Preis für den besten nicht-englischsprachigen Film bei der Oscar- Verleihung im kommenden Jahr nach Deutschland holen wollen.

Wie German Films, die Auslandsvertretung des Deutschen Films, am Mittwoch in München mitteilte, sind unter den Bewerbern außerdem „Auf Augenhöhe“, „Nebel im August“, „Power to Change - Die Energierebellion“, „Der Staat gegen Fritz Bauer“, „Toni Erdmann“, „Vor der Morgenröte“ und „Das Tagebuch der Anne Frank“. Eine unabhängige Fachjury soll nun einen der Filme auswählen; die Entscheidung will German Films am 25. August bekannt geben.

Die Academy in Hollywood wird am 17. Januar 2017 eine Shortlist der eingesendeten Bewerbungen aus dem Ausland veröffentlichen, die fünf nominierten Filme sollen am 24. Januar bekannt gegeben werden. Die Oscarverleihung findet am 26. Februar 2017 in Hollywood statt.

Deutsche Filme konnten bislang dreimal den Auslands-Oscar gewinnen:

  • Die Blechtrommel (1980)
  • Nirgendwo in Afrika (2003)
  • Das Leben der Anderen (2007)
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