Melancholie gegen Bilderrausch:

Italienische Schönheit siegt beim Europäischen Filmpreis

Der Europäische Filmpreis wird gern als europäischer Oscar bezeichnet. Im Vergleich zu seinem amerikanischen Vorbild fehlt es ihm allerdings an Glamour. Für den sorgte diesmal ein italienischer Film.

Der hoch angesehene Autor Jep Gambardella (Toni Servillo) in einer Szene des Kinofilms "La Grande Bellezza".
DCM Filmverleih Der hoch angesehene Autor Jep Gambardella (Toni Servillo) in einer Szene des Kinofilms "La Grande Bellezza".

Die Erwartungen der Deutschen waren enorm – doch am Ende siegt ein großer schwelgerischer Bilderrausch aus Italien über die schwarz-weiße „Oh Boy“-Melancholie aus Deutschland. Gleich vier Trophäen holte Paolo Sorrentinos Gesellschaftsporträt „La Grande Bellezza – Die große Schönheit“ bei der Verleihung des 26. Europäischen Filmpreises, darunter den Hauptpreis für den besten europäischen Film 2013. Mit dem Film kürten die 2900 Mitglieder der Europäischen Filmakademie echte Kinokunst. Das Werk erzählt von einem die schönen Künste, die Philosophie und die Frauen liebenden Lebemann in Rom, der mit Mitte 60 sein ausschweifendes Leben Revue passieren und sich durch Italiens Hauptstadt treiben lässt.

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